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Keine Karriere ohne Kündigung

Eine Kündigung ist kein Rückschlag, sondern die Chance auf einen erfolgreichen Neuanfang.

Stuttgart, 08. Mai 2007: Kündigungen kommen in den erfolgreichsten Karrieren vor und im Laufe eines Arbeitslebens treffen sie inzwischen fast jeden. Entgegen vieler Meinungen stellen Kündigungen heutzutage aber keinen Makel dar - sie sind integraler Bestandteil des Arbeitslebens, unvermeidbar und bieten beste Chancen auf einen Neuanfang. Gründe für eine Kündigung gibt es viele: Ob wirtschaftliche Erfordernisse, unzureichende Qualifikationen, unbefriedigende Leistungen oder Probleme im zwischenmenschlichen Bereich – eine Kündigung ist kein Grund, die eigene Karriere aufzugeben oder an sich selbst zu zweifeln. Im Gegenteil: Denn auch wenn eine Kündigung im ersten Moment schmerzhaft ist, steckt in dieser Krise eine bedeutende Chance. Wie Menschen mit Veränderungen, so auch einer Kündigung, umgehen, hängt entscheidend davon ab, wie viel Optimismus und Selbstvertrauen sie mitbringen und ob sie Situationen realistisch einschätzen können. Denn wer es schafft, die Ist-Situation ohne Groll anzuerkennen und die Verantwortung dafür zu übernehmen, ist auf dem besten Weg zu einem erfolgreichen Neuanfang. Gerade damit tun sich aber die meisten Arbeitssuchenden schwer: Sie suchen die Gründe und Verantwortung für die Kündigung zunächst einmal in ihrem Umfeld – sei es in Form des unfairen Kollegen oder des unfähigen Chefs. Dabei wird fatalerweise übersehen, dass es eine erstrebenswerte Situation ist, verantwortlich zu sein: Denn nur derjenige, der die Verantwortung hat, ist in der Lage ist zu handeln und Veränderungen herbeizuführen. Eine Fähigkeit, die in Zeiten der Arbeitsuche von entscheidender Bedeutung ist.

Eine Kündigung ist nämlich schon lange kein Zeichen von Schwäche oder Unvermögen mehr. Am erfolgreichsten ist der Arbeitssuchende, der in die Zukunft blickt und sich nicht von den Ereignissen entmutigen lässt. Nur dann ist er in der Lage, eine passende Jobstrategie zu entwerfen und voller Optimismus umzusetzen. Bedeutend sind hierbei folgende Fragen: Was macht mir Spaß, welche Tätigkeit entspricht meinen Talenten? Was motiviert mich? Wie sieht meine Lebensvision aus – arbeite ich lieber angestellt oder selbstständig? Im Gegensatz zu früheren Situationen ist der Arbeitssuchende jetzt in der Lage, seinen Weg neu zu bestimmen und wirklich alle Optionen in seine Überlegungen einzubeziehen.

Erfolgreiche Karrieren werden daher nicht selten durch eine Kündigung ausgelöst – jetzt ist der Einzelne in der Position, sein Berufsleben neu auszurichten, sich darin zu verwirklichen und neue Erfolge zu feiern. Auf dem Weg dorthin sind die passenden Bewerbungsunterlagen von enormer Wichtigkeit: Welche persönlichen Stärken sollen dem künftigen Arbeitgeber als erstes ins Auge springen? Welche Zeugnisse dürfen in der Bewerbungsmappe enthalten sein? Wie gliedert sich passenderweise der Lebenslauf?

Auch im folgenden Vorstellungsgespräch muss der Bewerber auf die Besonderheiten einer Kündigung eingehen können: Ein ungeschriebenes Gesetz ist, niemals schlecht über den alten Arbeitgeber und den bisherigen Job zu sprechen. Entscheidend ist auch hier wieder die Fähigkeit, den Fokus auf das gewollte Thema „neuer Job“ zu lenken und sich positiv im Vorstellungsgespräch zu präsentieren. Auf die Besonderheiten eines Bewerbungsprozesses nach einer Kündigung gehen Carolin und Heiko Lüdemann in ihrem neuen Buch „Bewerben nach der Kündigung – Strategien für den Neustart“ gezielt ein. Die Autoren begleiten den Leser dabei durch den gesamten Kündigungsprozess, zeigen anhand vieler Praxisbeispiele wie man sich „im Fall eines Falles“ professionell verhält und vor allem, wie man schnell (wieder) eine Arbeitsstelle findet, die zu einem passt.

(Quelle: CoachAcademy, 08.05.07)