Früh übt sich
Phoenix Contact hat Lernspielgeräte für Kindergartenkinder entwickelt
Neugierige Kinderblicke, fröhliches Gelächter und ungeduldiges Warten bis es endlich losgeht - alles zusammen war das eine eher ungewöhnliche Atmosphäre im Berufsalltag von Bernd Richter, Leiter Personalmanagement Phoenix Contact, und Boris Hagemeier, Leiter Ausbildung Phoenix Contact. Denn beide waren zu Gast in der Kindertagesstätte Zauberblume in Blomberg. Für die Kinder hatten sie das „Haus der kleinen Forscher“ mitgebracht. Dahinter verbirgt sich ein eigens für Kindergartenkinder entwickeltes und vom TÜV geprüftes Lernspielgerät. Mit dem „Haus der kleinen Forscher“ möchte das Unternehmen Kinder schon früh spielerisch an Technik heranführen. „Unsere Erfahrungen haben gezeigt, wie wichtig es ist, so früh wie möglich Interesse für technische Zusammenhänge zu fördern“, erläutert Boris Hagemeier. „Unser Schwerpunkt liegt in der Ausbildung von technischen Berufen und viele Jugendliche, insbesondere auch Mädchen, haben wenig Bezug zur Technik und ergreifen daher keinen technischen Beruf.“ Entstanden war die Idee beim regelmäßigen Erfahrungsaustausch des Unternehmens mit der Familiengesellschaft Blomberg, dem Träger der Kindertagesstätte Zauberblume.
Mit Ausrufen wie „Lass’ mich auch mal“, „Jetzt bin ich mal dran“ und „Dreh’ den Stecker doch anders rum“ eroberten die „Wackelzähne“, so heißen in der Zauberblume die Kinder, die nächstes Jahr in die Schule kommen, mit großem Eifer das Lernspielgerät. Jeder Erfolg wird lautstark bejubelt, der Ehrgeiz ist schnell entfacht. Fünf Spiele sind auf dem Lernspielgerät angebracht und müssen nacheinander erfolgreich abgeschlossen werden. So gilt es, aufleuchtende Farben durch Drücken von Farbtasten zu erwidern, Zahlen zu erkennen und per Drehschalter die gleiche Zahl einzustellen sowie Stecker in passende Gehäuse zu stecken. Am eifrigsten sind sie dabei, eine Metallschlinge um einen starren Draht zu führen, ohne diesen dabei zu berühren. Denn bei jeder Berührung ertönt ein Signal und die Übung beginnt von vorne.
Federführend bei der Ideenentwicklung für die Spiele war eine Gruppe von Auszubildenden von Phoenix Contact, die vorrangig Lernträger für Schüler entwickeln, die ein Praktikum im Unternehmen absolvieren. Weitere Spielekonsolen werden den Kindertagesstätten An der Steinkuhle, Tintrup, Brüntrup und Großenmarpe zur Verfügung gestellt.
(Quelle:, Foto: Phoenix Contact, Oktober 2010)


