CME-zertifizierte Online-Fortbildung zur Schlaganfall-Sekundärprävention
Ab dem 1. April 2008 bietet der Springer-Verlag unter www.cmemitpartnern.springer.de eine von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierte Fortbildung zur Schlaganfall-Sekundärprävention an. Schwerpunkte sind das Rezidivrisiko nach einer Ischämie, Mono- und Kombinationstherapien sowie die aktualisierten Empfehlungen zur Sekundärprävention mit Thrombozytenfunktionshemmern. Die fehlerfreie Beantwortung aller zehn Fragen ist mit drei CME-Punkte zertifiziert, für sieben bis neun richtige Antworten gibt es zwei Punkte.
Hoher Stellenwert für Sekundärprävention
"Nach einem ischämischen Schlaganfall oder einer transitorischen ischämischen Attacke ist das Risiko eines Rezidivs deutlich erhöht, und die 30-Tage-Sterblichkeit nach einem solchen Rezidiv ist fast doppelt so hoch wie nach dem Erstereignis", so Prof. Dr. Stefan Schwab vom Universitätsklinikum Erlangen, der Herausgeber der Fortbildung ist. "Daher ist eine an den individuellen Risikofaktoren des Patienten orientierte Sekundärprävention von entscheidender Bedeutung, wenn Folgeereignisse bestmöglich verhindert werden sollen." Die CME-Fortbildung behandelt anhand der wichtigsten vorliegenden Studien die Thrombozytenfunktionshemmer ASS, ASS + Dipyridamol retard, Clopidogrel und Clopidogrel + ASS. Von den aktualisierten Leitlinien (1) der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft (DSG) wird die Sekundärprävention mit ASS + Dipyridamol retard mit höchster Evidenz- und Empfehlungsstärke für alle Patienten mit einem Rezidivrisiko ≥ 4%/Jahr empfohlen.
Schlaganfall bleibt eine häufige Todesursache
Jedes Jahr erleiden durchschnittlich 150.000 Einwohner in Deutschland einen Schlaganfall, hinzukommen rund 15.000 Rezidive. Damit zählt dieser zu den häufigsten vaskulären Erkrankungen und steht weltweit an zweiter Stelle der Todesursachen. (2) Insgesamt tritt der Schlaganfall vor allem in höherem Alter auf. Durch den zunehmenden Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung wird die absolute Zahl der Schlaganfälle stark zunehmen (3) - da erwartet wird, dass die über 60jährigen bereits 2050 rund 38% der Gesamtbevölkerung ausmachen werden, wird sich die Zahl der Schlaganfälle Hochrechnungen zufolge auf rund 290.000 pro Jahr erhöhen. Durch verbesserte Akuttherapie und Sekundärprävention ist die Sterblichkeit in den vergangenen Jahren in Deutschland bereits zurückgegangen.
(Quelle: Boehringer Ingelheim, 28.03.2008)


