Arbeiten bei Beiersdorf
Beiersdorf ist Deutschlands größter Kosmetikartikelhersteller und umfasst bekannte Marken wie Labello, Nivea, Hansaplast, Eucerin, Florena und tesa. Zur Kosmetiksparte gehört zudem eine Reihe anderer bekannter Marken und Produkte, die den gesamten Bereich der Haut- und Schönheitspflege abdecken. Der in Hamburg angesiedelte Konzern unterhält 150 Tochterunternehmen weltweit, darunter in Buenos Aires, Kopenhagen, Mexiko City, New York, Paris, Sydney und Moskau. Knapp 22 000 Mitarbeiter beschäftigte Beiersdorf 2008 bei einem Umsatz von 5,97 Milliarden Euro und einem Gewinn von 533 Millionen Euro.
Mit seinem Zugpferd Nivea hat es das Unternehmen seit seiner Gründung 1893 zu einem Weltmarktanteil in der Haut- und Schönheitspflege von 4,8 % gebracht. In Europa beschäftigt der Kosmetikkonzern rund 11 000 Mitarbeiter, davon alleine 6270 in Deutschland. Weitere ca. 11 500 Beschäftigte arbeiten in Produktionsstätten in Amerika, Afrika, Asien und Australien.
Die Arbeitsbereiche bei Beiersdorf gliedern sich in fünf Kategorien: Supply Chain Management, Marketing & Sales, Finanzen & Controlling, Forschung & Entwicklung und Human Ressources. Tesa ist seit 2001 ein eigenständiger Teilkonzern, der 3900 Mitarbeiter beschäftigt und getrennt vom Mutterkonzern produziert. Gesucht werden insbesondere Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, Marktforscher und Naturwissenschaftler für die Forschung.
Ausbildungsplätze bietet Beiersdorf in den verschiedenen Bereichen an. Es wird für insgesamt 13 unterschiedliche Berufe ausgebildet. Dazu gehören u.a. Industrie-, Bürokommunikations- oder Informatikkaufleute, Chemielaboranten, Elektroniker oder Industriemechaniker. Die gut 180 Ausbildungsplätze, die jährlich angeboten werden, stehen sowohl in der Hamburger Zentrale, als auch in einem der zahlreichen Tochterunternehmen zur Verfügung. Eine frühzeitige Bewerbung ist ratsam: Mindestens ein Jahr im Voraus möchte Beiersdorf über Zeugnisnoten, Persönlichkeit und Lerneinstellung der Bewerber Bescheid wissen. Sollten alle Eigenschaften den Personaler überzeugen, so wird man zunächst zu einem Test eingeladen, mit dem die Berufseignung festgestellt wird. Anschließend folgt noch ein persönliches Einzelgespräch, das Aufschluss darüber geben soll, ob Bewerber und Unternehmen zusammenpassen.
Neben den klassischen Ausbildungsberufen gibt es den dualen Studiengang zum Betriebswirt/in, der in dieser Form einmalig in Deutschland ist. Der an der Hamburg School of Business Administration (HSBA) angesiedelte Studiengang ist eine rein von der Wirtschaft getragene Hochschulausbildung mit staatlicher Anerkennung und führt nach drei Jahren zum Bachelor of Arts. Voraussetzung sind gute Abiturleistungen in Deutsch, Mathematik und Englisch, sowie ein sehr gut bestandener TOEFL-Test.
Ingenieur- und Naturwissenschaftlern bietet sich bei Beiersdorf die Gelegenheit, ihre Abschlussarbeit im Betrieb zu verfassen. Vereinzelt wird diese Möglichkeit auch Wirtschaftswissenschaftlern geboten. Das Unternehmen stellt einen Themenkatalog bereit, aus dem sich Bachelor- / Masterstudenten, wie auch Diplomanden und Doktoranden ein passendes Thema aussuchen können. Zudem wird jedem ein persönlicher Betreuer zur Seite gestellt, der die Abschlussarbeit begleitet. Zukünftige Führungskräfte können ihren Einstieg nach oben über das Trainee-Programm Beyond Borders beginnen. In dem 18 monatigen Programm, das auch ein halbes Jahr Auslandsaufenthalt in einer der Tochtergesellschaften beinhaltet, durchlaufen die Trainees drei bis vier Stationen plus eine Wahlstation.
Beiersdorf ist an Bewerbern interessiert, die gegensätzliche Eigenschaften zu einem positiven Ganzen verbinden können und keine reinen Kopfmenschen sind. Soziale Fähigkeiten, Engagement und Leistungsbereitschaft gehören zu den Grundvoraussetzungen, die neben fachlicher Kompetenz ausschlaggebend sind.


