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BASF investiert in Australien in intelligente Lösungen für Chemie im Bergbau

Stärkung von Forschungs- und Entwicklungsressourcen in direkter Nähe zu industriellen Forschungszentren und wichtigen Großkunden / Gemeinsame Forschungsprojekte am Parker Cooperative Research Centre für integrierte Lösungen im Bereich der Hydrometallurgie / BASF bezieht Labor- und Büroräume im Australian Minerals Research Centre von CSIRO in Perth

BASF bezieht Labor- und Büroräume im Australian Minerals Research Centre in Perth. Dies vereinbarte das Unternehmen kürzlich mit CSIRO, der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation. Ab Januar 2012 beginnt BASF in Perth mit dem Aufbau eines globalen Forschungs- und Technologiezentrums, in dem bis Ende 2012 sechs Arbeitsplätze in den Bereichen Forschung und Entwicklung entstehen werden.

Erste Forschungsprojekte werden sich mit Innovationen für die Erzverarbeitung beschäftigen, wie zum Beispiel mit noch wirkungsvolleren Rheologiemodifizierern für eine verbesserte Anreicherung wertvoller Mineralien und Rückstände sowie mit der Modifizierung des Kristallisationsprozesses in der Aluminium­oxidproduktion.

Ab Juli 2012 wird BASF außerdem für fünf Jahre die Forschungs­projekte des Parker Centre mit erheblichen finanziellen Mitteln unterstützen. Gefördert wird damit die gemeinsame Forschung zu bahnbrechenden Technologien und Verfahrensgrundlagen mit einem Schwerpunkt auf Aluminiumoxid, Nichtedelmetallen (besonders Kobalt, Kupfer, Nickel und Zink) sowie Gold und Uran.

Das Parker Centre ist eine gemeinsame Forschungsorganisation von CSIRO sowie den Forschungsinstituten der Universitäten Curtin und Murdoch, beide beheimatet in Perth. Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit ist die Forschung und Entwicklung im Bereich Hydrometallurgie. Nachhaltig unterstützt wird das Parker Centre dabei von zwanzig Erz verarbeitenden Unternehmen.

„Unser Ziel ist es, zum führenden Anbieter von intelligenten Lösungen mit Chemie für die Bergbauindustrie zu werden. Ein wichtiger Schritt dazu sind Investitionen in existierende und innovative Technologien für die Erzverarbeitung und für die Metallproduktion aus Erzen“, sagt Steffen Kudis, Leiter des Geschäfts mit Ölfeld- und Bergbauchemikalien bei BASF . „Dazu erhöhen wir unsere Ausgaben für Forschung und Entwicklung und stärken unsere auf den Markt ausgerichtete Organisation. Die Vereinbarung mit CSIRO ist ein wichtiger Schritt, um eine führende Stellung im Bereich Technologie und Innovation zu übernehmen und zeigt unser Engagement in der Bergbauindustrie.“

Die Vereinbarung mit CSIRO und die Zusammenarbeit mit dem Parker Centre in Perth stärken die Forschungs- und Entwicklungs­kapazitäten von BASF in direkter Nähe zu industriellen Forschungszentren und zu wichtigen Großkunden. Außerdem werden so BASF-Technologien sowie Forschungs- und Entwicklungsplattformen mit Meinungsführern aus Wissenschaft und Industrie zusammengeführt, um neue Herausforderungen in der Erzverarbeitung gemeinsam anzugehen.

„Unsere Forschung wird in hohem Maße von den Entwicklungen des Parker Centre und unseren gemeinsamen Forschungsprojekten profitieren“, sagt Gregor Brodt, Entwicklungsleiter bei BASF für Ölfeld und Bergbauchemikalien.

„Bergbau ist ein Schwerpunktthema bei BASF weltweit und besonders in Australien und Neuseeland“, erklärt Neil Fitzmaurice, Leiter der Asia Pacific Industry Target Group Mining, einer bereichsübergreifenden Arbeitsgruppe bei BASF. „Wir pflegen ein gutes Netzwerk mit führenden Minengesellschaften und angesehenen Experten. Wir verfügen über fundiertes Marktverständnis, ein attraktives Portfolio und die Expertise, chemische Lösungen speziell auf die Marktbedürfnisse zuzuschneiden. Das Ziel der Asia Pacific Industry Target Group Mining ist es, basierend auf dem gesamten BASF-Portfolio ein noch umfassenderes Angebot zu entwickeln. Und dies auch für Marktsegmente jenseits des Untertagebaus sowie der Mineralien- und Metallproduktion. Auf diese Weise wollen wir der Bergbauindustrie auch in Zukunft wesentliche operative, wirtschaftliche sowie ökologische Vorteile bieten.“

(Quelle: BASF, 05.12.2011)

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