Bergische Universität Wuppertal und Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin kooperieren
Isabel Rothe, Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), und Prof. Dr. Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, haben heute einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, Forschung und Lehre auf dem Gebiet von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Wuppertal und Dortmund zu stärken.
Rektor Prof. Koch bei der Unterzeichnung in Dortmund: "Wir werden unseren wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch vertiefen und den akademischen Nachwuchs durch gemeinsame Veranstaltungen und gemeinsame Betreuung von Promotionen fördern." "Dadurch lassen sich auch Schwerpunkte künftiger Entwicklungen identifizieren und vorbereiten", ergänzte BAuA-Präsidentin Isabel Rothe. "Im Gegenzug können Erkenntnisse der BAuA über die Lehre zeitnah verbreitet und gefördert werden."
Wuppertaler Studierende werden durch wissenschaftliche Mitarbeiter der Bundesanstalt bei Bachelor- und Masterarbeiten zu den Themenbereichen Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit fachlich begleitet und können so Einblick in spannende Themen der europäisch und national aufgestellten Ressortforschung nehmen sowie Fachpraktika absolvieren. Die Bergische Universität bietet Mitarbeitern der BAuA umgekehrt die Möglichkeit, Lehrveranstaltungen in Wuppertal abzuhalten und sich durch ausgewählte universitäre Lehrveranstaltungen weiterzubilden. Zudem ist es erklärtes Ziel der Kooperationspartner, Forschungs- und Entwicklungsergebnisse der Bundesanstalt zeitnah in universitären Lehrkonzepte einzubinden, um die Studierenden der Sicherheitstechnik für zukunftsorientierte Strategien des Arbeits- und Gesundheitsschutz zu sensibilisieren.
Die Kooperation entstand auf Anregung von Dr. Rolf Packroff (BAuA) und Prof. Dr.- Ing. Anke Kahl, Leiterin des Lehr- und Forschungsgebiets Sicherheitstechnik/ Arbeitssicherheit im Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität, und baut auf bereits vorhandene erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen verschiedener Entwicklungsprojekte auf.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Sie erfüllt hoheitliche Aufgaben und unterstützt Betriebe, Politik und Öffentlichkeit in Fragen der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.
(Quelle: Bergische Universität Wuppertal,24.06.2009)


