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Studieren in Deutschland: Universitäten und Fachhochschulen
 

TH Wildau präsentiert AuRoWa-Roboter auf der Hannover Messe

Die Technische Hochschule Wildau, im Jahr 1991 gegründet, ist eine junge und praxisverbundene Fachhochschule. Sie liegt südlich von Berlin. Gerade die Nähe zu Berlin bietet beste Voraussetzungen für das studentische Leben. So findet man eine gute Infrastruktur, vielfältige Freizeitangebote und dennoch bezahlbare Wohnungen.

TH Wildau präsentiert AuRoWa-Roboter auf der Hannover Messe

Auch das Studienangebot der Technischen Hochschule Wildau ist vielfältig. Es umfasst dabei neben wirtschafts- und verwaltungswissenschaftlichen Studiengängen auch technologisch- und ingenieurwissenschaftliche Bereiche. So reicht die Bandbreite der Studiengänge von Betriebswirtschaft über Biosystemtechnik, Logistik und Wirtschaftsingenierurwesen bis hin zu Europäischem Management oder auch Verwaltung und Recht.

Zudem besteht auch die Möglichkeit, ein Fernstudium an der Technischen Hochschule Wildau zu absolvieren. Auch hier stehen mehrere Studiengänge zur Wahl. So kann man neben Betriebswirtschaft auch europäisches Verwaltungsmanagement oder Wirtschaftsingenieurwesen studieren.

An der Graduate School am Institute of Technology der TH Wildau gibt es zudem die Möglichkeit, ein zweijähriges berufsbegleitendes Teilzeitstudium zu absolvieren.

Die Hochschule pflegt engen Kontakt sowohl zu regionalen als auch zu international tätigen Unternehmen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Betriebspraktika und praxisrelevante Laborübungen einen hohen Stellenwert und Anteil im Studium haben.

Die TH Wildau hat als bundesweit erste Hochschule ihre Qualitätsstandards zertifizieren lassen. Somit soll das Niveau der Studien- und Lehrbedingungen auch nachhaltig gesichert werden. Eine weitere Besonderheit der TH Wildau liegt darin, dass diese als familiengerechte Hochschule ebenfalls zertifiziert wurde.

Auf der Hannover Messe 2011 informierte Claus Villringer, Masterstudent im Studiengang „Photonics“ an der TH Wildau, und René Böhmer, freier Ingenieur und Mitarbeiter an der TH Wildau, über das Bildungsangebot der nahe Berlin gelegenen Technischen Hochschule und die Vorzüge, die ein Studium an einer kleinen Hochschule mit sich bringt. „Die TH Wildau ist eine schöne, kleine Hochschule mit 4.000 Studenten. Außerdem ist sie eine der forschungsstärksten Hochschulen im Bundesgebiet“, führte Böhmer aus. Wildau ist darüber hinaus ein wichtiger Logistikstandort in Deutschland und nimmt an Europaprojekten, wie der europaweiten Planung von Verkehrswegen, teil.

Ein Beispiel für den Projektbezug an der TH Wildau präsentierten Villringer und Böhmer den Besuchern der Hannover Messe 2011. Sie hatten das Pilotmodell für einen AuRoWa-Roboter dabei, den sie selbst mitentwickelten. Das Kürzel AuRoWa steht für „Autonome Robotik im Wald – Holzlogistikoptimierung und Holzmobilisierung durch Munitionsbergung“. Da Brandenburg ein sehr waldreiches Bundesland ist, entwickelte die Forschungsgruppe Verkehrslogistik (FGVL) der TH Wildau in Kooperation mit dem Brandenburger Kompetenzzentrum Holzlogistik und dem Ingenieurbüro B-engineer ein Modell eines robotischen Metalldetektors, der Blindgänger in Waldgebieten lokalisieren und auf einer Karte einzeichnen soll, damit diese später geborgen werden können. Eine finanzielle Förderung erhielt das Projekt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

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