Donauhochschule Ulm nimmt Fahrt auf
Eine Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Höhe von 46.816 Euro garantiert, dass die von der Hochschule Ulm initiierte Zusammenarbeit mit den Donau-Anrainer-Staaten auf dem Sektor der regenerativen Energien 2011 vorangetrieben werden kann. Mit den noch im vergangenen Jahr bewilligten Mitteln werden Marketingmaßnahmen für die Etablierung eines Forschungsnetzwerkes zur effizienten Nutzung regenerativer Energien umgesetzt.
„Wir sind stolz darauf“, so Professor Gerd Heilscher, „dass wir uns mit unserem Ansatz erfolgreich in den Brüsseler Konsultationsprozess über die Europäische Donaustrategie eingebracht haben.“ Den Antrag „Donauhochschulen – Forschung als Wissensfluss“ stellte die Hochschule Ulm gemeinsam mit zwei ungarischen Partnerhochschulen im Rahmen der Initiative „Werbung für den Innovationsstandort Deutschland“. Sie vertritt dabei sowohl die Interessen der beteiligten Akteure aus der Ulmer Region als auch die der Anrainer-Institutionen, wie sie sich aufgrund zweier vorausgegangener Fachsymposien im Rahmen des Projektes „Donauhochschule Ulm“ abgezeichnet hatten. Die Antragspartner sind die Technische Universität Budapest und die Universität Györ, die beide eine entsprechende Reputation in der Forschung besitzen. Synergie-Effekte für das Forschungsnetzwerk sind vor allem in den Bereichen Biomasse und nachhaltige Mobilität zu erwarten.
Der Antrag verfolgt folgende Ziele:
-Ausbau der Kontakte des Ulmer Netzwerkes mit den Donau-Anrainer-Staaten
-Wissens- und Technologietransfer zwischen den Partnerländern
-Intensivierung der Zusammenarbeit der Partnerhochschulen durch den Austausch von Studierenden und Lehrenden
-Gemeinsame Entwicklung eines internationalen Studiengangs auf dem Gebiet regenerativer Energien und deren effiziente Nutzung
-Aufbau gemeinsamer Forschungsaktivitäten und Vorbereitung von EU-Forschungsanträgen
Als Marketing-Maßnahmen sollen hierzu beispielsweise eine Forschungslandkarte erstellt, die Internet-Präsenz überarbeitet, eine Broschüre aufgelegt, ein Newsletter herausgegeben sowie Konferenzen und Workshops organisiert werden. Eine eigene Geschäftsstelle der Donauhochschule Ulm ist bereits an Hochschule Ulm eingerichtet worden.
(Quelle: Hochschule Ulm, 20.01.2011)


