„Energy Day“ an der Hochschule der Medien
Was uns bewegt – Zur Zukunft der mobilen, intelligenten, alternativen Energie
Wenige Themen haben die Menschen in den letzten Jahren so stark bewegt, wie die Auseinandersetzung um die künftige Energieversorgung und ihre gesellschaftliche und ökonomische Organisation. Das betrifft auch die Medien: Sie sind immer größere Energie-Verbraucher, die Gestalter und die Plattform der Diskussionen darüber.
Mit der Energieversorgung befassen sich auch Studierende der Medieninformatik an der Hochschule der Medien (HdM) beim „Energy Day“ am 10. Juni 2011. Denn auch aus informationstechnischer Sicht ergeben sich zahlreiche Energie-Fragen, unter anderem zur Sicherheit und Privatheit von Daten, oder aber zur Mobilität, wenn das Erdölzeitalter vorbei ist. Darauf geht Ludwig Karg, Leiter der E-Energy Begleitforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, ein. Er nimmt Stellung zur mobilen Energie, zum "Smart-Grid", dem intelligenten Stromnetz der Zukunft, und skizziert, wie die Planung der "Elektromobiliät" aussehen kann.
Professor Uwe Schulz von der HdM berichtet, wie ein Altbau in ein sparsames, modernes Gebäude verwandelt werden kann. Er geht auf die technische und die wirtschaftliche Seite ein, mit konkreten Daten und Zahlen. Wie viel Energie dort dann, und vor allem wann, verbraucht wird, kann ein „intelligenten Stromzähler“ kontrollieren und steuern. Wie ein solcher Rechner tickt, was er technisch und ökonomisch drauf hat und was dies für Sicherheit und Privatheit von Daten bedeutet, verrät Chris Lindenmüller von der HdM.
(Quelle: Hochschule der Medien Stuttgart, 03.06.2011)


