Duales Studium: Der Ausweg aus dem Fachkräftemangel
70 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben derzeit massive Probleme, offene Stellen zu besetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags. Eine weitere aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft CHE Consult sieht in dem vor 35 Jahren in Baden-Württemberg entwickelten dualen Studium einen Ausweg aus diesem Dilemma. Vor allem die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit der engen Verzahnung von theoretischen und praktischen Inhalten biete laut CHE den Unternehmen die Chance, hochqualifizierte Nachwuchskräfte auszubilden, die über eine hohe Employability verfügen.
DHBW als Vorreiter:
Das baden-württembergische Modell des dualen Studiums gilt CHE Consult als Vorbild. Die Studie sieht hier die Integration von Praxis- und Theoriephasen bestmöglich umgesetzt. „Vor allem in diesem Modell“ – so die Studie – „wird eine tatsächliche curriculare Verzahnung erreicht, die einerseits durch starken Praxisbezug dem Ziel der Employability gerecht wird, andererseits aber nicht einfach nur eine Parallelführung von Theorie und Praxis vorsieht.“
Vorteile für Unternehmen:
Ein erheblicher Mehrwert entsteht dadurch auch für die Unternehmen. Sie profitieren nicht nur von den gut ausgebildeten Fachkräften. Durch die starke Einbeziehung der Unternehmen in die Studienorganisation einerseits und durch die klare Verantwortlichkeit der Hochschule auch für die Praxisphasen ist eine hohe curriculare Verzahnung gewährleistet, die in anderen praxisorientierten Modellen nicht erreicht wird.
Zur weiteren Entwicklung:
So kommt die Studie zu dem Resümee, dass „in Bezug auf die Herausforderungen, vor denen unser Ausbildungssystem von der Schule über die berufliche Ausbildung bis hin ins Hochschulsystem derzeit steht und die sich durch den demographischen Wandel weiter verschärfen werden“ das duale praxisintegrierende Studienkonzept der DHBW optimale Lösungen für den Arbeitsmarkt bietet.
(Quelle: Duale Hochschule Baden-Württemberg, 22.10.2010)


