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Studieren in Deutschland: Universitäten und Fachhochschulen
 

Stipendienprogramm fördert Studieren und Forschen in Südostasien

Für ein wissenschaftliches Austauschprogramm mit Universitäten in Südostasien können sich ab dem 30. November wieder Master-Studenten, Doktoranden und Wissenschaftler aus dem Forschungsbereich „Mehrsprachigkeit und Multikulturalismus“ der Saar-Uni bewerben. Das Stipendienprogramm wird von der EU finanziert. Eine Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, 17. November, um 17.00 Uhr statt, und zwar im Institut für Angewandte Sprachwissenschaft, Übersetzen und Dolmetschen (Gebäude A2 2), Konferenzraum 1.20. Sie richtet sich an: Bachelor-Studenten mit (fast) abgeschlossenem Studium, Master, Doktoranden, wissenschaftliche Mitarbeiter der Philosophischen Fakultät II und externe Post-Docs.

Über ein Erasmus-Mundus-Projekt mit der Abkürzung „EM-Multi“ stellt die Europäische Union wieder Gelder für ein Stipendienprogramm bereit, das den wissenschaftlichen Austausch zwischen Europa und den industrialisierten Ländern Südostasiens fördern soll. Es knüpft an ein gleichnamiges Programm des Vorjahres an. Speziell sollen Forschungsprojekte und Studienleistungen im Bereich „Mehrsprachigkeit und Multikulturalismus“ finanziert werden. Abgedeckt werden Disziplinen wie Linguistik und Kommunikations- und Kulturwissenschaften oder Maschinelle Sprachverarbeitung und Übersetzungswissenschaften.

Für „EM-Multi“ bewerben können sich Master-Studenten, Bachelor-Studenten in den letzten Semestern, Doktoranden und Post-Docs aus diesen Fachbereichen, die ein bis zwei Semester an einer der Partneruniversitäten in Südostasien studieren oder forschen möchten. Außerdem sind auch Lehrkräfte und wissenschaftliche Mitarbeiter angesprochen; sie können bis zu drei Monate im Ausland verbringen. Zur Auswahl stehen die Universitäten „The Hong Kong Polytechnic University“, „The National Taiwan University“, „The University of Macau“, „Nanyang Technological University“ (Singapur) und die „University of Brunei Darussalam“. Die finanzielle Unterstützung umfasst den Flug, eventuelle Studiengebühren vor Ort sowie Lebenshaltungskosten und Krankenversicherung.

Organisiert wird das Stipendienprogramm von der Europäischen Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) und den Fachrichtungen Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen (4.6.) und Allgemeine Linguistik/Computerlinguistik (4.7.) der Saar-Uni.

(Quelle: Universität des Saarlandes, 11.11.2011)

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