Universität des Saarlandes stellte Innovationen auf der Hannover Messe vor
Am Stand der Universität des Saarlandes auf der Hannover Messe 2011 konnten Besucher Innovationen aus den verschiedenen Fachbereichen der Hochschule bestaunen. Ebenso wurden dem Messepublikum Produktweiterentwicklungen vorgestellt. Ziel des Messeauftritts war an den ersten Messetagen, Unternehmen für die Entwicklungen der Forscher zu interessierten.
Wissenschaftler der Universität des Saarlandes präsentierten auf der Hannover Messe 2011, dem Branchentreffpunkt des Ingenieurwesens und des Techniksektors, unter anderem Metallschäume, welche jener schaumartigen Struktur nachempfunden sind, welche bewirkt, dass Knochen von Menschen und Tieren widerstandsfähig, aber leicht sind. Mit einer neuartigen Beschichtung aus nanokristallinem Nickel wollen die Forscher Metallschäume stabiler gestalten und somit die Aufprall-Energie um ein zehnfaches mindern.
Ein weiteres Forscherteam der Uni des Saarlandes stellte migrationsfreie Nanopartikel vor. Die Entwicklung dieser Partikel verhindert, dass sich gesundheitsgefährdende Stoffe, die bei der bisherigen Härtung von Druckfarbe auf Lebensmittelverpackungen oder anderen Druckerzeugnissen entstehen, wandern und gegebenenfalls in verpackte Lebensmittel gelangen.
Um die Selbstständigkeit zu fördern, lud die Universität des Saarlandes zwei StartUp-Firmen der Hochschule auf den Stand ein.
Neben der Vorstellung von Innovationen konnten sich Abiturienten am Messestand über Studienmöglichkeiten informieren. Einen fachlichen Schwerpunkt legt die Universität auf die Bereiche Informatik, Nano- und Biowissenschaft sowie Europa. Als einzige deutsche Hochschule können Studierende dort das Zertifikat für Europa-Kompetenzen ablegen, das „Europaicum“. Die besondere Europa-Ausrichtung der Universität erklärt sich auch aus ihrer Nähe zur deutsch-französischen Grenze. Die Universität des Saarlandes bietet ihren Studierenden außerdem die Vorzüge einer Campus-Universität und legt Wert auf die persönliche Betreuung der Studierenden durch die Universitätsmitarbeiter. Ein Beispiel dafür sind die Mentorenprogramme, im Rahmen derer erfahrene Studierende Erstsemester beim Start ins Studium unterstützen.


