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Studieren in Deutschland: Universitäten und Fachhochschulen
 

Neuer Masterstudiengang "Medien-Ethik-Religion"

Der bundesweit neue Masterstudiengang "Medien-Ethik-Religion" startet zum Wintersemester 2008/2009 an der Universität Erlangen-Nürnberg. Dazu hat jetzt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst grünes Licht gegeben. "Die Kombina-­tion von Medien und Religion in einem Masterstudium ist in Deutschland einzigartig", betont Johanna Haberer, die an der mittelfränkischen Universität die ebenfalls einmalige Professur für Christliche Publizistik inne hat.

Voraussetzung, um ab dem Wintersemester 2008/09 an der Universität Erlangen-Nürnberg den nicht-konsekutiven Master zu erwerben, ist ein beliebiger Abschluss, bevorzugt aus den Bereichen Theologie, Jura, Wirtschaft oder Politik. Der Masterstudiengang versteht sich als spezialisierende Zusatzqualifikation mit den Schwerpunkten "Religion und Medien" sowie "Medien-­ethik".

"Der Schwerpunkt' Religion und Medien' richtet sich vornehmlich an Studierende, die nach dem Studium als Journalisten, Pfarrerinnen und Pfarrer sowie als PR-Referenten arbeiten möchten," umreißt Prof. Haberer das Ziel des neuen Masterstudienganges. "Absolventen der Fachrichtungen Politik, Wirtschaft und Jura können im Schwerpunkt Medienethik zusätzliche Kompetenzen sammeln, die sie später für eine Tätigkeit in Bereichen der Erwachsenenbildung, der politischen Bildung oder der PR-Arbeit einer Non-Profit-Organisation benötigen."

Das Masterstudium bietet durch vielfältige Kooperationen einen starken Praxisbezug. Kooperationsgespräche laufen u. a. mit dem Evangelischen Presseverband Bayern, dem Verlag Nürnberger Presse und der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien. Durch die Zusammenarbeit mit externen Partnern können Gastdozenten gewonnen und Praktikumsplätze vermittelt werden.

(Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 15.05.2008)

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