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Studieren in Deutschland: Universitäten und Fachhochschulen
 

Internationale Studierende wurden am Hochschulstandort Ulm/Neu-Ulm begrüßt: DAAD-Preise für herausragende Studienleistungen ausländischer Studierender verliehen

308 Studierende aus Europa, Afrika, Asien sowie Nord- und Südamerika studieren in diesem Semester in Ulm und Neu-Ulm: 187 davon an der Universität Ulm, 101 an der Hochschule Ulm und 20 an der Hochschule Neu-Ulm. Sie wurden am Mittwoch, 3. November 2010, von Gerhard Hölzel, Bürgermeister der Stadt Neu-Ulm, und Prof. Dr. Ulrich Stadtmüller, Vizepräsident der Universität Ulm, in der Neu-Ulmer Oldtimerfabrik Classic begrüßt.

Bereits zum zweiten Mal haben die Städte Ulm und Neu-Ulm den internationalen Studierenden aller drei Hochschulen einen Empfang bereitet, als Zeichen der Gastfreundschaft, wie Bürgermeister Hölzel in seiner Rede betonte. Er stellte den Studierenden, die teils für ein bis zwei Semester an einer der drei Hochschulen studieren und teils einen Abschluss in Deutschland anstreben, die Vielfalt der beiden Städte an der Donau vor. Im Anschluss verliehen Prof. Dr. Julia Kormann, Vizepräsidentin der Hochschule Neu-Ulm, und Prof. Dr. Ulrich Stadtmüller die mit 1000 Euro dotierten DAAD-Preise für herausragende Studienleistungen und soziales Engagement ausländischer Studierender: Sie gingen an Friedrich Hervé Lien Mbep von der Hochschule Neu-Ulm und an Hanfeng Guan von der Universität Ulm.

Friedrich Hervé Lien-Mbep stammt aus Kamerun und studierte Betriebswirtschaft an der Hochschule Neu-Ulm. Parallel dazu engagierte er sich für ein Forschungsprojekt am Kompetenzzentrum "Corporate Performance Management" der Hochschule Neu-Ulm und für ein Kinderheim in Indien. Inzwischen hat er sein Studium mit herausragenden Leistungen abgeschlossen, ist Vater geworden und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Neu-Ulm.

Hanfeng Guan kommt aus China und studierte dort Medizin. Mit einem Stipendium der chinesischen Regierung kam er an die Universität Ulm, um sich an einem Projekt der Krebsforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Wirth zu beteiligen. Die Ergebnisse wurden in der medizinischen Fachzeitschrift "blood" veröffentlicht. Nach Abschluss seiner Dissertation an der Universität Ulm wird Hanfeng Guan nach China zurückkehren, um dort in der orthopädischen Chirurgie zu arbeiten.

(Quelle: Hochschule Neu-Ulm, 04.11.2010)

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