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Studieren in Deutschland: Universitäten und Fachhochschulen
 

Ökumenischer Kirchentag: Die kirchlichen Fachhochschulen an einem Stand

Unter dem Motto "Forschung & Lehre" präsentieren sich die 17 kirchlichen Hochschulen in Deutschland am 2. Ökumenischen Kirchentag auf einem gemeinsamen Stand – Halle A6, Stand K24.

Mit mehr als 20 Vorträgen, Filmvorführungen, Performances und Diskussionsrunden stellen die kirchlichen Fachhochschulen der RKF (Rektorenkonferenz kirchlicher Fachhochschulen) ihr breites Themenspektrum vor. Die Inhalte reichen von Religion und Religiosität über Soziale Arbeit, Bildung und Arbeitsalltag bis hin zu Pflege und Alter. Der Fokus liegt dabei auf Forschungsprojekten. "Wir legen Wert darauf, dass unsere Forschungsprojekte eine hohe Praxisrelevanz haben und Studierende an den Projekten beteiligt werden", betont RKF-Präsident und Präsident der Katholischen Stiftungsfachhochschule München Prof. Dr. Egon Endres.

Mit finanzieller Unterstützung der Akademie Bruderhilfe Pax Familienfürsorge konnte die RKF eine sehr große Standfläche anmieten. "Nur so ist es möglich, den Besuchern unser breites Spektrum an Themen zu Forschung & Lehre der kirchlichen Fachhochschulen darzustellen", erklärt Prof. Dr. Egon Endres.

Hier einige ausgewählte Projekte:

Forschung live: Umfrageprojekt zum Thema "Ökumene" (täglich am RKF-Stand)

Studierende der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen führen am Stand und im Jugendzentrum in München ein Umfrageprojekt zum Thema "Ökumene" durch. Sie fragen Jugendliche und junge Erwachsene nach ihren Ansichten zur Ökumene. Es scheint, dass viele Jugendliche die Ökumene nicht als Problem betrachten, sondern den Blick nach dem Motto "Wir sind doch alle Christen" auf das Gemeinsame richten. Die Studierenden wollen nun mit ihrer Umfrage – auf emotionaler und sachlicher Ebene – untersuchen, ob kirchlich Engagierte tatsächlich keine Unterschiede sehen oder ob sie sich nicht doch in ihrer Konfession beheimatet fühlen.

"Religion im Alltag von christlichen und muslimischen Jugendlichen – in Köln und Bethlehem." Projekt mit Studierenden der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und der Universität Bethlehem (Samstag, 15. Mai, 14 Uhr)

Ziel des Projekts war es, durch eine Befragung von Jugendlichen beider Religionen in den jeweiligen Städten etwas über die Bedeutung der Religion im Alltag zu erfahren und Anregungen für einen interreligiösen Austausch zu geben. Zu den Ergebnissen gehört die Erkenntnis, dass die kulturelle Prägung der Religion eine große Rolle spielt: In vielen Fragen (z.B. zur Bedeutung der Sexualität vor der Ehe und zum Verhältnis von Religion und Politik) waren sich Christen und Muslime im jeweiligen Land näher als Christen und Muslime aus beiden Ländern untereinander. Anschließend von den Studierenden durchgeführte Projekte der interreligiösen Jugendbegegnung machten deutlich, wie wichtig es ist, mehr voneinander zu wissen, um Vorurteilen begegnen zu können.

(Quelle: Katholische Stiftungsfachhochschule München, 07.05.2010)

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