Deutscher Filmpreis 2006: Preisregen für Absolventen und Absolventin der Hochschule für Fernsehen und Film München
Der Erfolg für die Filme DAS LEBEN DER ANDEREN, REQUIEM und DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES ist überwältigend: Mit 13 Deutschen Filmpreisen wurden Werke von Regisseuren und Produzenten ausgezeichnet, die an der Hochschule für Fernsehen und Film München studierten. Mit seinem Abschluss- und Debütfilm DAS LEBEN DER ANDEREN, der bereits vier Bayerische Filmpreise erhalten hat, ging HFF-Absolvent Florian Henckel von Donnersmarck aus der Verleihung des Deutschen Filmpreises am 12. Mai 2006 als absoluter Gewinner hervor.
In elf Kategorien nominiert, kann DAS LEBEN DER ANDEREN mit sieben Auszeichnungen aufwarten. Das von Wiedemann & Berg Filmproduktion - Max Wiedemann und Quirin Berg sind ebenfalls HFF-Absolventen - in Koproduktion mit BR, arte und Creado Film realisierte Drama setzte sich in der Kategorie Bester Spielfilm an die Spitze: DAS LEBEN DER ANDEREN wurde mit dem Deutschen Filmpreis in Gold geehrt. Professor Andreas Gruber von der HFF-Abteilung Film und Fernsehspiel und mit ihm die gesamte HFF München gratulieren ihrem Absolventen Florian Henckel von Donnersmarck herzlichst zu diesem herausragenden Preis und den weiteren sechs Auszeichnungen für DAS LEBEN DER ANDEREN: Beste Regie und Bestes Drehbuch gehen an Henckel von Donnersmarck, 'Beste darstellerische Leistung - männliche Hauptrolle' an Ulrich Mühe, 'Beste darstellerische Leistung - männliche Nebenrolle' an Ulrich Tukur, Beste Kamera an Hagen Bogdanski und Bestes Szenenbild an Silke Buhr (Silke Buhr absolvierte das Aufbaustudium Film- und FernsehSzenenbild an der HFF München). DAS LEBEN DER ANDEREN wurde vom FilmFernsehFonds Bayern, von der Filmförderungsanstalt und vom
Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert.
Stolz ist die HFF München auch auf ihren Absolventen Hans Christian Schmid, der bis 1992 an der Münchner Filmhochschule
studierte und sich seither als äußerst erfolgreicher Regisseur und Drehbuchautor bewies. Fünf Deutsche Filmpreise gingen an REQUIEM. Hans Christian Schmid gewann in der Kategorie Bester Spielfilm den Deutschen Filmpreis in Silber, Bettina Marx den Preis für 'Bestes Kostümbild', Lars Ginzel, Dirk Jakob, Marc Parisotto und Martin Steyer für Beste Tongestaltung, Sandra Hüller für Beste darstellerische Leistung - weibliche Hauptrolle und Imogen Kogge für Beste darstellerische Leistung - weibliche Nebenrolle.
Byambasuren Davaa gehört seit einiger Zeit zu den bekanntesten Absolventinnen der HFF München. Mit DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL drehten sie und ihr Kommilitone Luigi Falorni eine fast unglaubliche Erfolgsgeschichte, die 2005 in der Nominierung zum OSCAR für den besten Dokumentarfilm gipfelte. Nun hat Byambasuren Davaa den Deutschen Filmpreis für DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES als **Bester Kinder- und Jugendfilm** erhalten. Zu diesem großartigen Erfolg des bereits vielfach ausgezeichneten dokumentarischen Spielfilms - Davaas Abschlussfilm an der HFF München - gratuliert der betreuende Professor aus der Dokumentarfilmabteilung der HFF, Heiner Stadler. Produziert wurde der Film von Stephan Schesch - Schesch Film Filmproduktion in Koproduktion mit der
Hochschule für Fernsehen und Film München, ausführende Produzenten waren Lüthje und Schneider.
Professor Dr. Gerhard Fuchs freut sich als Rektor der Hochschule für Fernsehen und Film München ganz besonders, dass "immer wieder Absolventen dieser feinen filmischen Kaderschmiede unter den bejubelten Preisträgern sind."
(Quelle: Hochschule für Fernsehen und Film München, 15.05.2006)


