Gutenberg-Stipendium 2011 für vier Absolventen der Fachhochschule Mainz
Im Rahmen einer Feierstunde sind am 21. Juni im Rathaus die diesjährigen Preisträger des Gutenberg-Stipendiums der Landeshauptstadt Mainz bekannt gegeben worden. Dabei wurden vier Abschlussarbeiten aus der Fachhochschule Mainz mit jeweils 1000 Euro prämiert.
In ihrer Diplomarbeit „Café Rösterei“ im Studiengang Innenarchitektur hat Angela Belling ein Ladenkonzept entwickelt, das eine Kaffeerösterei mit einem Café verbindet. Die Arbeit, die den Prozess des Röstens, der Lagerung, Zubereitung und des Servierens in einem atmosphärischen Raum erlebbar macht, bringt das Thema Kaffeegenuss als ganzheitliches Thema in die Genuss- und Weinstadt Mainz. (Betreuung: Prof. Klaus Teltenkötter).
„Die Lautschrift“ ist das Thema der Bachelorarbeit von Saskia Friedrich aus dem Studiengang Kommunikationsdesign, in der sie sich mit einer Vereinfachung und Systematisierung des Internationalen Phonetischen Alphabets (IPA) befasst – ein Zeichensystem, das einen Bezug zwischen Zeichen und Lauten für alle Sprachen der Welt herstellt. Die Arbeit setzt eine Interdisziplinarität von Sprache und Design fort, die in Mainz eine nicht zu übersehende, aber auch nicht zu überhörende lange Tradition hat. (Betreuung: Prof. Philipp Pape).
Die beiden Architektur-Diplomarbeiten von Filip Eichler und Judith Nehring beschäftigen sich mit der Wohnbebauung der Nordmole des Mainzer Zollhafens - einem Areal am Rande der Neustadt, das durch seine einzigartige Lage zwischen Land und Wasser eine hohes Wohnpotential bietet und sich in den nächsten Jahren zu einem lebendigen Mainzer Stadtquartier entwickeln wird. (Betreuung: Prof. Michael Spies).
Das Gutenberg-Stipendium der Stadt Mainz ist 1946 zur Förderung von Ausbildung und Lehre an den Mainzer Hochschulen gestiftet worden. Mit dem Stipendium werden abgeschlossene Arbeiten ausgezeichnet, die eine besondere wissenschaftliche, künstlerische oder fachliche Leistung darstellen, deren Thematik in einem Zusammenhang mit der Stadt Mainz steht.
(Quelle: Fachhochschule Mainz, 22.06.2011)


