Eine Frage (nach) der Geste
Ein 8-tägiges spartenübergreifendes Ausstellungsprojekt Eröffnung: Sonntag, 03. Dezember, 11.00-14.00 Uhr Dauer: 03.12. - 10.12. 2006 Öffnungszeiten: Mo - Sa, 14.00 - 17.30 Uhr, und So, 14.00 - 17.00 Uhr, Eintritt: 2 Euro Ort: Oper Leipzig Unter der konzeptionellen Leitung der HGB-Professorinnen Alba D'Urbano (Medienkunst) und Tina Bara (Fotografie) findet vom 03. bis zum 10. Dezember 2006 das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt "Eine Frage (nach) der Geste" statt. Das Projekt fokussiert die Reflektion auf ein besonderes Kommunikationselement des Informationsaustausches in der mediatisierten Gesellschaft: die Geste, als medialfixierte Sprache des Körpers.
Ausgehend von jüngsten Betrachtungsweisen, welche die Performativität von Kultur ins Zentrum ihrer Forschung stellt, arbeiten die Projektleiterinnen in Kooperation mit Vertretern von insgesamt sechs regionalen und internationalen Institutionen an einer spartenübergreifenden Rezeption und Darstellung von Körpersprache. Das Projekt besteht aus einer Ausstellung mit über 50 nationalen und internationalen KünstlerInnen und über 20 Arbeiten von Studierenden und Absolventen der HGB, Beiträgen aus den Bereichen Performance, Tanz, Theater, Film, Bühne, Musik und einem zweitägigen Symposium "Verhaltene Beredsamkeit? - Politik, Pathos und Philosophie der Geste" (ITW Leipzig), Vorträgen und Filmen zum Thema "Gesten des Melodramatischen" (HMT Leipzig) wobei zwischen den verschiedenen Sparten und Feldern diverse Übergänge und Überschneidungen intendiert sind.
Kooperationspartner des Projektes sind die Oper Leipzig, das Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig, das Tanzarchiv Leipzig e.V., die Hochschule für Musik und Theater Leipzig, die Schaubühne Lindenfels, das Deutsche Literaturinstitut Leipzig, der Fotohof Salzburg, die Schule für Dichtung Wien, das Edison Studio Rom und das Goetheinstitut Rom.
Ausgehend von jüngsten kulturwissenschaftlichen Betrachtungsweisen, welche die Performativität von Kultur ins Zentrum ihrer Forschung stellt, arbeiten die Projektleiterinnen an einer spartenübergreifenden Rezeption und Darstellung von körpersprachlichen und handlungsorientierten Praktiken, die diverse Bereiche des aktuellen gesellschaftlichen Diskurses durchdringen. Die Idee des Projektes orientiert auf eine inhaltliche Vernetzung, da Körpersprache und Performativität ein unterschiedliche Kunstfelder und Nationalitäten durchdringendes, übergreifendes Thema darstellen.
http://www.hgb-leipzig.de/geste
(Quelle: Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, 29.11.2006)


