Ingenieurstudium plus Lehrabschluss - im dualen Studiengang »Energie- und Gebäudetechnik
Ingenieurstudium plus Lehrabschluss – das bietet der duale Studiengang »Energie- und Gebäudetechnik« der Fachhochschule Köln, der ab Wintersemester 2011/2012 auch in Kombination mit der Berufsausbildung zum Technischen Zeichner studiert werden kann.
Ingenieurstudium plus Lehrabschluss – das bietet der duale Studiengang »Energie- und Gebäudetechnik« der Fachhochschule Köln, der ab Wintersemester 2011/2012 auch in Kombination mit der Berufsausbildung zum Technischen Zeichner studiert werden kann. Möglich wird dieses neue duale Studienangebot durch eine Kooperationsvereinbarung der Hochschule mit der Industrie- und Handelkammer zu Köln (IHK) zu Köln und Kölner Unternehmen. Voraussetzung für die Aufnahme des dualen Studiums ist ein Ausbildungsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen. Vorlesungsbeginn für den dualen Studiengang »Energie- und Gebäudetechnik« ist der 4. Oktober 2011. Bewerbungen sind noch möglich. Bei der Suche nach Ausbildungsplätzen unterstützen die Beteiligten gerne und suchen noch weitere Unternehmen als Partner für das duale Studienangebot.
Schon bald nehmen die ersten »Dualen« bei der Kölner Cofely Deutschland GmbH und bei der ZWP Ingenieur-AG sowie einigen weiteren Unternehmen der Region die Chance wahr und kombinieren ein Studium an der Fachhochschule Köln mit einer Ausbildung im Unternehmen. Dual zu studieren bedeutet dabei nicht, die eigene Ausbildung in die Länge zu ziehen. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Während sowohl das Studium als auch die Berufsausbildungszeit in der Regel jeweils dreieinhalb Jahre dauern, ist die Verknüpfung von Studium und Berufsausbildung im Bachelorstudiengang »Energie- und Gebäudetechnik« auf insgesamt nur rund vier Jahre angelegt.
»Ingenieurinnen und Ingenieure müssen heute im Bauwesen interdisziplinär mit vielen Beteiligten zusammenarbeiten und sich mit Planung ebenso auskennen wie mit dem Bau und dem späteren Betrieb von Anlagen«, erläutert Edith Hansmeier, Prodekanin für Lehre und Studium der Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme (F 09) der Fachhochschule Köln. »Entsprechend ist es Ziel des Studiums der Energie- und Gebäudetechnik, den vielseitigen fachlichen und sonstigen beruflichen Anforderungen der Branche gerecht zu werden – die Verknüpfung von Studium und Ausbildung im Unternehmen leistet genau dieses.« Auch für die IHK Köln, die rund 190 Ausbildungsberufe koordiniert und prüft, ist das Thema duale Studiengänge nicht neu. In zahlreichen Berufen ist inzwischen die Verknüpfung von Studium und betrieblicher Ausbildung möglich. Vorteile des dualen Studienmodells für die Studierenden sind die Verbindung von Ausbildung und Studium in dem zukunftsträchtigen Bereich der Energie- und Gebäudetechnik und die Studienfinanzierung durch die beteiligten Unternehmen. Die Unternehmen haben den Vorteil, motivierte Nachwuchskräfte frühzeitig an sich zu binden und eventuell später als kompetente Leistungsträger für verantwortungsvolle Ingenieurtätigkeiten und mögliche Führungsaufgaben zu gewinnen.
Die Studien- und Prüfungsinhalte entsprechen dem grundständigen Bachelorstudiengang Energie- und Gebäudetechnik. Die Studierenden können ihren Schwerpunkt frei wählen. Als Vertiefungsrichtungen werden Technische Gebäudeausrüstung, Elektrische Gebäudesystemtechnik und Green Building Engineering angeboten. Pro Jahr werden 15 Studienplätze für die dualen Studierenden bereitgestellt, die parallel eine Ausbildung zum Technischen Zeichner bzw. Technischen Produktdesigner oder Technischen Systemplaner in einem Unternehmen absolvieren. Das Studium endet mit dem Bachelor of Engineering, die Ausbildung mit einem Abschluss der IHK.
Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 17500 Studierende werden von rund 420 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten und des Instituts für Tropentechnologie umfasst rund 70 Studiengänge, jeweils etwa die Hälfte in Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Elektrotechnik und Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik. Neu hinzugekommen sind im Herbst 2009 die Angewandten Naturwissenschaften. Zur Hochschule gehört neben Standorten in Köln-Deutz und in der Kölner Südstadt auch der Campus Gummersbach; im Aufbau ist der Campus Leverkusen. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverbund UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung.
(Quelle: Fachhochschule Köln, 22.09.2011)


