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Das Semesterticket der Universität Kassel

Das Semesterticket der Uni Kassel wurde erstmals 1992 vom AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) entwickelt, um Studierenden die Mobilität mithilfe öffentlicher Verkehrsmittel zu erleichtern.

Das Semesterticket der Universität Kassel

Damals konnte man die Semesternetzkarte lediglich innerhalb der Stadt Kassel nutzen. Im Laufe der Jahre wurden dann einige Erweiterungen hinsichtlich des Geltungsbereichs vorgenommen. Das Gebiet des Nordhessischen Verkehrsbund (NVV) sowie die Strecke Kassel-Göttingen findet bis zum jetzigen Zeitpunkt ihre Berechtigung. Ab dem Wintersemester 2009/10 wurde das Ticket bis nach Fulda und Paderborn ausgeweitet. Diese genannten Strecken können ohne zuzügliche Kosten befahren werden, jedoch nur mit Verkehrsmitteln, die dem Regionalverkehr angehören. Dazu gehören beispielsweise Züge wie RE, RB, ERB, RT und CAN. Wer aber den ICE oder IC benutzen möchte, muss dann eine entsprechende Fahrkarte lösen.

Obwohl das Semesterticket der Gesamthochschule Kassel im Grunde im ganzen NVV-Gebiet gültig ist, muss deutlich gemacht werden, ab welchen Stationen eine Fahrkarte für die Weiterfahrt nötig ist. Dazu gehört die Strecke ab Paderborn in Richtung Bielefeld/Dortmund, ab Göttingen in Richtung Hannover, ab Eichenberg in Richtung Erfurt, Nordhausen oder Halle sowie ab Eisenach in Richtung Erfurt. Darüber hinaus müssen Studierende ein separates Ticket ab Willingen kaufen, wenn sie zum Beispiel weiter nach Brilon am Wald fahren möchten. Dasselbe gilt ab Schwalmstadt-Wierra in Richtung Marbung und ab Fulda in Richtung Frankfurt/Gießen.

Des Weiteren setzt sich der AstA seit langer Zeit, jedoch ohne größeren Erfolg, für ein hessenweites Semesterticket ein. Der Misserfolg dieser Bemühungen resultiert aus der nicht vorhandenen Bereitschaft des RMV, mit dem AstA zu kooperieren. Augrund dessen fordert Letzterer zur Gründung eines Bündnisses auf, welches mit kreativen Protestformen den Rhein-Main-Verkehrsbund „in die Knie zwingen will“.

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