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Bundesweit einmaliges Angebot

SRH Hochschule Heidelberg startet berufsbegleitendes Kontaktstudium Forensische Sozialwissenschaften

Der Kontakt mit Menschen, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen oder sogar straffällig geworden sind, erfordert Fingerspitzengefühl und die nötige Qualifikation. Sozialarbeiter, Pädagogen und Psychologen können sich an der SRH Hochschule Heidelberg ab November 2009 im bundesweit ersten Kontaktstudium Forensische Sozialwissenschaften berufsbegleitend weiterbilden. Innerhalb von zehn Monaten vermittelt das Studium zunächst theoretische Grundlagen, wie z. B. Recht und die Entstehung von dissozialem Verhalten und Kriminalität. Außerdem werden die diagnostischen Kompetenzen der Teilnehmer intensiv geschult. Kenntnisse, die für die rechtzeitige Prävention von Gewalt und aggressivem Verhalten entscheidend sind. „Der Weiterbildungsbedarf ist groß, vor allem Sozialarbeiter, Pädagogen und Psychologen profitieren von der Spezialisierung, da diese Thematik in der Ausbildung nur oberflächlich behandelt wird“, sagt Prof. Dr. Denis Köhler, Leiter des Kontaktstudiums an der SRH Hochschule Heidelberg.

Praktische Erfahrungen bringen routinierte Forensiker und Experten des Ministeriums für Justiz des Saarlandes ein. Der Leiter des Studiums, Prof. Dr. Denis Köhler, hat selbst viele Jahre als Psychologe im Jugendstrafvollzug gearbeitet und seine forensische Ausbildung unter anderem bei der FBIProfiler Legende Robert. K. Ressler und dem Zentrum für Rechtspsychologie, Kriminalwissenschaften und forensische Psychopathologie der Universität zu Kiel absolviert. Am 26. Mai und 22. September 2009 können sich Interessierte jeweils um 18 Uhr an der SRH Hochschule Heidelberg über das Studium informieren.

(Quelle: Fachhochschule Heidelberg, 08.05.2009)

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