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Facility-Management: Zukunft sichern in Deutschlands Wachstumsbranche

Im Facility-Management arbeiten rund vier Millionen Erwerbstätige, Tendenz steigend. Wer die richtige Ausbildung hat, setzt sich durch in der vielseitigen und komplexen Schlüsselbranche. Das nächste Semester an der Hamburger Fern-Hochschule beginnt im Juli, Anmeldeschluss ist der 15. Mai.

Längst hat sich das Facility-Management in Deutschland mit sämtlichen Beschäftigungsprozessen rund um Immobilien etabliert. Große Konzerne nutzen Facility-Manager oder -Dienstleister genauso wie mittelständische Betriebe. Dennoch ist das Tätigkeitsfeld der hoch qualifizierten Fachkräfte noch immer vielen Menschen unbekannt. „Es geht um nicht weniger als den gesamten Lebenszyklus von Immobilien, angefangen bei der Planung und Realisierung über die Inbetriebnahme hin zum klassischen Gebäudemanagement in der Betriebs- und Nutzungsphase“, sagt Professor Gerald Weindel von der Hamburger Fern-Hochschule (HFH). So werden optimale Rahmenbedingungen für das Kerngeschäft eines jeden Unternehmens geschaffen, was gleichzeitig zu großen Leistungssteigerungen führt. Aber auch das Senken von Bewirtschaftungskosten, der ressourcenschonende und nachhaltige Immobilienbetrieb sind häufig Ziele für den Einsatz des Facility-Managements.

Facility-Manager sind strategisch denkende Generalisten, die umfassendes Know-how aus den Bereichen Technik, Betriebswirtschaft, Recht und Dienstleistungsmanagement miteinander verbinden. Ebenfalls unabdingbar in ihrem Berufsalltag sind Organisationstalent, Durchsetzungsvermögen und effizientes Handeln.

„Um sich das komplexe Fachwissen anzueignen, ist ein Studium die beste Lösung“, sagt Professor Gerald Weindel, der an der Hamburger Fern-Hochschule den Studiengang Facility-Management leitet. In acht Semestern kann man an der staatlich anerkannten Hochschule berufsbegleitend den Bachelor of Engineering erlangen. Der Studiengang behandelt alle fachlichen Facetten des Facility-Managements. Als Studienschwerpunkte stehen rechnergestütztes Facility-Management sowie Energie- und Umweltmanagement zur Wahl. Dadurch eröffnen sich für die Absolventen breit angelegte berufliche Möglichkeiten.

Mit einem Anteil von über 5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes – in absoluten Zahlen 112 Milliarden Euro – leistet das Facility-Management einen größeren Beitrag zur Bruttowertschöpfung als die Baubranche (4,5%), der Maschinenbau (3,3) oder die Automobilindustrie (3,1%). Das belegt eine aktuelle Untersuchung des Instituts für angewandte Innovationsforschung e. V. im Auftrag des Verbandes für Facility-Management (GEFMA) e. V. Beste Aussichten also für eine gute Karriere!!

(Quelle: Hamburger Fern-Hochschule, 30.03.2011)

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