2,5 Millionen Euro zur Verbesserung der Studienbedingungen für Greifswald
Die Universität Greifswald konnte rund zweieinhalb Millionen Euro aus dem Programm Qualitätspakt Lehre einwerben. Das hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) heute in Berlin bekannt gegeben. Der Greifswalder Projektantrag interStudies zielt auf die Verbesserung der Studienbedingungen für fachübergreifende Lehrangebote.
Die Förderung aus dem Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre erfolgt ab dem Sommersemester 2012 und läuft als fakultätsübergreifendes Projekt bis 2016.
In Greifswald gibt es Lehrangebote, die für verschiedene Studiengänge genutzt werden können. So gibt es beispielsweise Lehrveranstaltungen der Betriebswirtschaftslehre, die auch in Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Geographie durchgeführt werden.
Mit dem Projekt interStudies sollen die besonderen Probleme von Studienangeboten für Studierende mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen identifiziert und überwunden werden. Ziel ist unter anderem, den Start ins Studium durch einführende Lehrangebote zu erleichtern, die Lehre im fakultätsübergreifendem Bachelorstudium zu verbessern und das forschende Lernen zu fördern.
Entsprechende Konzepte werden während der Projektlaufzeit entwickelt und umgesetzt. Koordiniert wird interStudies durch die Stabsstelle Integrierte Qualitätssicherung. Bis 2020 stellt der Bund für den Qualitätspakt Lehre rund zwei Milliarden Euro bereit. Die Entscheidung über eine Förderung hat ein Gremium getroffen, zu dem zwölf Vertreter aus Wissenschaft, Hochschulmanagement und Studierendenschaft sowie je zwei Vertreter des Bundes und der Länder gehören.
(Quelle: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 15.12.2011)


