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Bogislaw-Stipendium der Universität Greifswald geht an vier Nachwuchswissenschaftler

Während der Feierlichen Immatrikulation am kommenden Montag (10. Oktober 2011) vergibt die Universität Greifswald zum zweiten Mal das Bogislaw-Stipendium. In diesem Jahr erhalten vier Nachwuchswissenschaftler das hochschuleigene Stipendium. Das Bogislaw-Stipendium wurde im vergangenen Jahr von der Universität Greifswald zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aufgelegt. Es soll besonders leistungsstarke, begabte und qualifizierte Doktorandinnen und Doktoranden bei der Vorbereitung auf die Promotion unterstützen.

In diesem Jahr geht das Stipendium an drei Doktoranden der Philosophischen sowie einen Doktoranden der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät. Martha Kuhnhenn wird sich in ihrer Dissertation mit verbalen Mustern zur Konstituierung von Glaubwürdigkeit in politischer Kommunikation befassen. Das Promotionsthema von Stefan Striegler lautet „Von der kognitiven zur physischen Karte. Raumwahrnehmung und Orientierung im südöstlichen Ostseeraum vom 10. bis zum 16. Jahrhundert“. Dem Thema „Streit im Umweltdiskurs – Wie Greenpeace mit Sprachkritik den Umweltdiskurs beeinflusst“, widmet sich Eric Wallis. Und Jonas Kühne von der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät hat für seine Dissertation den Arbeitstitel „Bauplanungsrechtliche Einzelhandelssteuerung im Lichte der Sozialphilosophie Friedrich August von Hayeks“ gewählt.

Die Stipendien werden im Rahmen der Feierlichen Immatrikulation im Greifswalder Dom vergeben. Während des akademischen Festaktes werden traditionell die neuen Studierenden der Universität begrüßt. Musikalisch umrahmt wird die Immatrikulationsfeier durch Prof. Matthias Schneider an der Domorgel und den UniKammerChor unter Leitung von Universitätsmusikdirektor Harald Braun.

Im vergangenen Jahr wurde das Bogislaw-Stipendium erstmals an zwei Doktoranden verliehen. Antrag und Vergabe erfolgt nach den Regelungen des Landesgraduiertengesetzes. Die Höhe des Grundstipendiums beträgt 1.200 Euro monatlich.

Der Name des Stipendiums geht auf Bogislaw XIV (1580 – 1637), den letzten Pommernherzog, zurück. Er übertrug der Universität 1634 das Amt Eldena und begründete damit das Körperschaftsvermögen der Universität, aus dessen Erträgen diese Stipendien finanziert werden.

(Quelle: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 07.10.2011)

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