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Studieren in Deutschland: Universitäten und Fachhochschulen
 

Studium „Leichtbau“ an der Technischen Universität Dresden

Der Studiengang „Leichtbau“ an der Technischen Universität Dresden zeichnet sich insbesondere durch seine Nachhaltigkeit aus, da es in der Zukunft angesichts der immer knapper werdenden Ressourcen einen stärkeren Trend zu dieser Bauart geben wird. Wie der Name erahnen lässt, kommt es beim Leichtbau vor allem auf die Verwendung von Werkstoffen mit möglichst geringem Gewicht an. Ein Absolvent dieses Studiengangs konnte sich in den vielfältigen Themenbereichen moderne Materialien, Simulationstechniken, Konstruktions- und Fertigungstechnik sowie Werkstoff- und Strukturmechanik Wissen aneignen und hat somit exzellente Berufsaussichten.

Studium „Leichtbau“ an der Technischen Universität Dresden

Berufe, die ein Absolvent/eine Absolventin des Studiengangs „Leichtbau“ ergreifen könnte, sind zum Beispiel Konstrukteur, Technik-Manager, Technologe oder Entwicklungs- und Berechnungsingenieur, die er in nahezu allen Wirtschaftsbereichen ausüben kann.

Die TU Dresden eignet sich für das Studium dieses Faches besonders gut, da die Ausstattung des Institutes sehr umfangreich und vollständig ist. Den Studenten stehen unter anderem ein Werkstoffmechanisches Labor zur Materialcharakterisierung und -prüfung, ein Computer Aided Engineering (CAE) Labor zur Konstruktion und Simulation und eine Fertigungs- und Versuchshalle zur Verfügung.

Sind die Studienvoraussetzungen erfüllt (Abitur u. sechswöchiges Vorpraktikum), kann sich der Student einfach in den Diplomstudiengang „Leichtbau“ einschreiben, da es keine Zulassungsbeschränkung gibt. Eine Umstellung ins Bachelor- und Master System befindet sich zurzeit noch in der Entwicklung.

Die Studiendauer beläuft sich bei Einhaltung der Regelstudienzeit auf 10 Semester, welche sich in das Grundstudium Maschinenbau (1. bis 4. Semester) und in das Hauptstudium Leichtbau (5. bis 10. Semester) unterteilt. Das Grundstudium vermittelt vor allem Kenntnisse in den Fächern Chemie, Werkstofftechnik, Kinematik/Kinetik, Mathematik. Außerdem sind Fachbereiche verpflichtend, die auf den ersten Blick nicht zum Fach zugehörig erscheinen, wie etwa Sozialwissenschaften und Fremdsprachen.

Im 5. und 6. Semester schließen sich die Pflichtmodule Leichtbau-Werkstoffe, Konstruktionsprinzipien und Berechnung, Maschinendynamik und Arbeitswissenschaften an. Im siebten Semester sieht der Studienverlaufsplan darüber hinaus ein Fachpraktikum im In- oder Ausland vor, um theoretisch erlerntes Wissen endlich in die Tat umzusetzen.

Das 8. und 9. Semester besteht aus verschiedenen Vertiefungsmodulen, die in den Bereichen Leichtbaukonstruktion, Kunststofftechnik oder Konstruieren mit Faserverbundwerkstoffen gewählt werden können. Im 10. und letzten Semester steht schließlich die Anfertigung der Diplomarbeit im Vordergrund und der Abschluss als Diplomingenieur für Maschinenbau rückt in greifbare Nähe.

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