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Leichtbau ist Thema am Stand der TU Dresden auf der Hannover Messe

Am Stand der Technischen Universität Dresden auf der Hannover Messe 2011 waren die Themen Leichtbau und Kunststofftechnik zentral. Wie Diplom-Wirtschaftsingenieur Ronald Helwig erklärte, ist der Leichtbau vor allem im Rahmen der Debatte um Reduktion von CO2-Emissionen ein wichtiger Lösungsansatz.

Leichtbau ist Thema am Stand der TU Dresden auf der Hannover Messe

An der TU Dresden wird branchenübergreifende Forschung betrieben, darunter in den Bereichen Autobau sowie Schiff- und Luftfahrt. Außerdem deckt die TU Dresden drei Forschungsbereiche ab: die Grundlagenforschung, die angewandte Forschung und die industrielle Forschung.

Die Technische Universität Dresden beherbergt das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) mit einem aus 200 Mitarbeitern bestehenden interdisziplinären Team. Darunter sind nicht nur Ingenieure, z.B. aus den Bereichen Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften, Elektrotechnik oder Bauingenieurwesen, vertreten. Auch Technomathematiker, Physiker, Wirtschaftsingenieure, technische Angestellte und wissenschaftliche Mitarbeiter bringen ihr Wissen in den Forschungsprozess ein. Verstärkt wird das Team zusätzlich durch studentische Hilfskräfte aus dem Studiengang Leichtbau, den die TU Dresden anbietet.

Das Motto des ILK lautet: Leichtbaulösungen aus einer Hand. Demzufolge werden im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, welche das Institut durchführt, alle Stationen der Wertschöpfungskette durchlaufen, wie Helwig auf der Hannover Messe erläutert: Vom Werkstoffdesign, über die Konstruktion und Simulation, bei der Leichtbaustrukturen analysiert und optimiert werden, geht es zur Prozessentwicklung, bei welcher der Produktionsprozess möglichst effizient gestaltet wird. Schließlich werden Prüfmuster und Prototypen gefertigt, deren Bauteile im Anschluss geprüft werden, bevor in einem letzten Schritt eine umfangreiche Qualitätssicherung hinsichtlich der Werkstoff- und Bauteilqualität vorgenommen wird.

Einmal jährlich findet das Dresdner Leichtbausymposium statt, welches sich zum Branchentreffen des Leichtbausektors entwickelt hat. Bereits zum 15. Mal findet die Veranstaltung im Mai 2011 mit zahlreichen Vorträgen und einem Rahmenprogramm statt.

Kooperationspartner des ILK ist die TU Dresden AG, die TUDAG-Gruppe. Diese besteht aus Unternehmen der Privatwirtschaft, die sich für den Wissenstransfer von der Forschung in die Industrie einsetzen. Eines der Unternehmen der TUDAG-Gruppe ist die Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH (LZS). Das LZS fungiert als Forschungspartner der Industrie und arbeitet eng mit dem ILK und der TU Dresden zusammen. Das LZS entwickelte beispielsweise Extremsportwagen mit reinem Elektroantrieb in Leichtbauweise, welche auf der IAA 2009 erstmals präsentiert wurden.

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