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UdK-Absolventen entwickeln Technologie zur Herstellung skulpturaler T-Shirts und gewinnen Hauptpreis bei Gründerwettbewerb

"The T-Shirt Issue", ein Projekt von Absolventen des Fachbereichs Gestaltung der Universität der Künste Berlin, ist mit einem von fünf Hauptpreisen des "Gründerwettbewerbs - Mit Multimedia erfolgreich starten" des Bundeswirtschaftsministeriums ausgezeichnet worden: The T-Shirt Issue hat eine Technologie entwickelt, die es erlaubt, mit dem Computer dreidimensionale Formen auf zweidimensionale Schnittmuster zur Herstellung von Bekleidung zu übertragen.

Mit dem Hauptpreis ist eine Prämie von 25.000 Euro zur Gründung einer GmbH verbunden. Ein Team von UdK-Absolventen des Masterstudiengangs Soundstudies wurde zudem mit einem von zwölf Preisen in Höhe von 5000 Euro bedacht: Ihr Startup "hands on sound" entwickelt Systeme für interaktive Klangumgebungen im architektonischen Raum.

"Wir freuen uns mit den Preisträgern, die sich unter 212 Bewerbungen in einem der bedeutendsten Gründerwettbewerbe Deutschlands durchgesetzt haben", sagte der Präsident der UdK Berlin Prof. Martin Rennert. "Dass Absolventen einer künstlerischen Hochschule in dieser technologie-orientierten Konkurrenz überzeugt haben, ist ein außergewöhnlicher Erfolg und zeigt auch die innovative Kraft der Forschung und Lehre an der Universität der Künste." Unterstützt werden The T-Shirt Issue und hands-on-sound vom Career & Transfer Service Center der UdK Berlin, das Studierende und Absolventen bei Berufseinstieg, Existenzgründung und Positionierung auf dem Markt berät.

Die von The T-Shirt Issue in den vergangenen zwei Jahren entwickelte Methodik ermöglicht es mithilfe einer Kombination von Anwendungen aus dem CAD-, 3D- und Animationsbereich, skulpturale oder mit figurativen Applikationen versehene Bekleidungsstücke zu entwerfen und maschinell fertigen zu lassen. Sowohl die sich dadurch ergebenden ästhetischen Möglichkeiten für Modedesigner als auch der dahinterstehende Prozess selbst können als revolutionär gelten. In rund einem Jahr soll es Kunden möglich sein, personalisierte 3D-T-Shirts mit einem Werkzeug auf der Webseite selbst zu entwerfen und produzieren zu lassen. Ferner ist auch daran gedacht, figurative Bekleidungsstücke zusammen mit namhaften Künstlern zu gestalten und zu verkaufen.

(Quelle: Universität der Künste Berlin, 05.03.2010)

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