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Kunst erleben und gestalten – Internationale KlangKunstBühne 2009 für Kunstschaffende

Bis zum 30. Juni 2009 Frühbuchertarif nutzen

Weiterbildung, Austausch und Inspiration von Kunstschaffenden – dafür steht die KlangKunstBühne an der Universität der Künste Berlin. International renommierte Künstler aus Musik, Theater und Bildender Kunst, wie zum Beispiel Candice Breitz und Philippe Gaulier, arbeiten von September bis November 2009 in einwöchigen Intensivworkshops disziplinübergreifend mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammen. „Im Mittelpunkt der Sommerakademie steht die Erweiterung der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und das Entwickeln neuer kreativer Ausdrucksformen“, sagt Daniel Ott, Künstlerischer Leiter der KlangKunstBühne. Für die KlangKunstBühne 2009 gilt: Frühbucher sparen. Der kostengünstigere Frühbuchertarif gilt bei einer Anmeldung bis zum 30. Juni 2009.

Die sechs Workshops der diesjährigen Gastdozenten bieten innovative Ansätze auf der Suche nach neuen Bildern, Klängen, Räumen und Figuren: Die Workshops von Jurji A. Vasiljev und Philippe Gaulier widmen sich der schauspielerischen und stimmlichen Grundlagenarbeit für Theater- und Kunstschaffende aller Disziplinen. Das Gegenwärtige im Theater – realer und erdachter Raum, die versteckte Realität, Formen des Unsagbaren – steht im Zentrum des Workshops von César Brie. Mit der Entwicklung eigener, multimedialer (Arbeits-)Instrumente und deren Zusammenwirken setzt sich Candice Breitz auseinander. Bei Christina Kubisch wird mit Klängen von elektromagnetischen Feldern im Stadtraum experimentiert, bei Josef Anton Riedl und Michael Lentz mit Lautpoesie, akustischer Kunst, Sprechakten und elektronischen Klängen. Die künstlerischen Ergebnisse der Workshops werden im Anschluss öffentlich für alle Interessierten präsentiert.

Die KlangKunstBühne findet 2009 bereits zum sechsten Mal statt, in diesem Jahr erstmals gestaffelt: Die erste Phase läuft vom 26. September bis zum 11. Oktober, die zweite Phase vom 14. bis 29. November 2009. Alle Informationen zur KlangKunstBühne, den Workshops und der Anmeldung unter www.klangkunstbuehne.de

Professioneller Austausch in sechs Workshops

Aus dem Programm: Der Workshop „Instrumental Thinking“ von Candice Breitz richtet sich an Kunstschaffende aller Disziplinen. Im Fokus steht das kollaborative Arbeiten in der Überlagerung von Performance und Klang. Die Teilnehmer versuchen sich darin, eigene ‚Instrumente’ zu schaffen und als Gruppe Interaktionen zwischen den verschiedenen ‚Instrumenten’ zu entwickeln. Die daraus entstehende gemeinsame Komposition wird am Ende des Workshops aufgeführt.

Philippe Gaulier richtet sich mit seinem Workshop „Neutrale Maske“ an Schauspieler und Kunstschaffende aller Sparten. Im Mittelpunkt steht das Spiel. Die Teilnehmer setzen sich eine neutrale Maske auf und besichtigen die Welt. Die Maske bedeutet die Freiheit, das, was man sieht und betrachtet, nachzuahmen und damit Spaß zu haben. Ziel des Workshops ist es, die eigenen Grenzen und Freiheiten neu zu erkennen.

Christina Kubisch experimentiert im Workshop „Electrical Walks“ mit Klängen elektromagnetischer Felder im Stadtraum. Mit speziellen kabellosen Kopfhörern machen sich die Teilnehmer auf den Weg, die Klänge dieser Stromfelder in der Umgebung aufzuspüren und aufzuzeichnen. Die elektromagnetischen Klangkompositionen werden am Ende des Workshops in Form eines live mix, eines fertigen Stückes oder auch einer Klanginstallation öffentlich vorgestellt.

(Quelle: Universität der Künste Berlin, 21.04.2009)

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