UniMento oder: Nachwuchsförderung im Tandem oder in der Gruppe
26 Studierende und 23 Nachwuchswissenschaftlerinnen nutzen die Chancen, die ihnen die bereits dritte Auflage des ESF-geförderten Augsburger Mentoring-Programms bietet.
UniMento, das Programm für Mentoring und Nachwuchsförderung an der Universität Augsburg, startete jüngst in seine dritte Runde. UniMento geht auf eine Initiative der Frauenbeauftragten der Universität Augsburg zurück und ist als Teilprojekt des Gender Mainstreaming-Programms der Universität Augsburg etabliert. Die Finanzierung des Projekts erfolgt aus Mitteln der Universität sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF). "Wir wollen mit UniMento Studenten, Studentinnen sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen ansprechen. Unser Ziel ist es, bislang frauen- bzw. männerdominierte Arbeitsfelder für beide Geschlechter zu öffnen und die berufliche Entwicklung zu begleiten", erklärt Anna Lödermann, die zusammen mit Katharina Scharrer das Programm betreut.
Für ein Jahr erhalten erneut 26 Studierende und 23 Nachwuchswissenschaftlerinnen durch Mentoring, Workshops zur Potentialentwicklung, Vernetzungsangebote und Coaching die Möglichkeit, mehr Sicherheit für den Berufseinstieg zu gewinnen bzw. die wissenschaftliche Laufbahn zielgerichtet zu planen und voranzutreiben. Im Rahmen des Programms kommt das Erfolgsinstrument Mentoring in zwei Varianten zum Einsatz: für Studierende in Form eines Tandem-Mentoring mit einem Mentor oder einer Mentorin aus einem Augsburger Unternehmen; für Nachwuchswissenschaftlerinnen in Form des Gruppen-Mentorings innerhalb einer fachlich homogenen Gruppe von Wissenschaftlerinnen und mit einem Mentor oder einer Mentorin aus dem Kreis der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Augsburg.
Mentorinnen und Mentoren aus renommierten Unternehmen
Zahlreiche regionale Arbeitgeber, die bereits seit zwei Jahren Programmpartner sind, aber auch einige neue Unternehmen unterstützen UniMento durch das Engagement ihrer Fach- und Führungskräfte als Mentoren und Mentorinnen - darunter die Lech-Stahlwerke, KUKA, MAN, Passon & Wagner Consulting, die Stadtwerke Augsburg, die Stadt Augsburg oder Weltbild. Lydia Pawlowski, Personalentwicklerin der Stadtwerke Augsburg und UniMento-Mentorin der ersten Stunde, beschreibt die Vorteile für alle Beteiligten so: "Die Mentees erhalten Einblick in den beruflichen Alltag, können Kontakte knüpfen und Ansprechpartner finden. Aber auch wir Mentoren profitieren. Wir lernen unsere jeweiligen Mentees kennen, aber auch die Mentoren anderer Unternehmen. Der Kontakt zwischen Unternehmen und Universität wird dadurch enger - Social Networking wie es sein soll."
Bei einem Auftaktworkshop, bei dem Vizepräsident Prof. Dr. Axel Tuma die Bedeutung des Programms für die wissenschaftliche Nachwuchsförderung hervorhob, und in individuellen Gruppenterminen haben sich die Mentoring-Tandems und Mentoring-Gruppen der dritten UniMento-Runde bereits das erste Mal kennengelernt. Sie hatten hier auch erste Gelegenheit, gemeinsam zu überlegen, welche Ziele und Themen sie im kommenden Jahr bearbeiten wollen.
Persönliche Weiterentwicklung und Profilschärfung
"Ich bin neugierig und freue mich auf das kommende Jahr mit meiner Gruppe", so eine Teilnehmerin. Sie sei überzeugt, dass ihr das UniMento-Jahr helfen werde, sich als Wissenschaftlerin weiterzuentwickeln und das eigene wissenschaftliche Profil zu schärfen.
Ab Mai 2012 wird es für Studierende, Nachwuchswissenschaftlerinnen, Fach- und Führungskräfte regionaler Unternehmen und ProfessorInnen der Universität Augsburg in der dann vierten UniMento-Runde die Möglichkeit geben, sich als Mentee oder Mentorin oder Mentor aktiv am Programm zu beteiligen und Nutzen daraus zu ziehen.
(Quelle: Universität Augsburg, 05.06.2011)


