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Neuer wissenschaftlicher Leiter für die LIMAK Austrian Business School

Prof. Karlheinz Schwuchow wird neuer Dean

(v.l.) Dr. Franz Gasselsberger MBA, Prof. Dr. Karlheinz Schwuchow, Mag. Holger Heller MBA, Prof. Dr. Richard Hagelhauer
(v.l.) Dr. Franz Gasselsberger MBA, Prof. Dr. Karlheinz Schwuchow, Mag. Holger Heller MBA, Prof. Dr. Richard Hagelhauer

Die gemeinsam von der LIMAK, der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und den Fachhochschulen Oberösterreich (FH) neu gegründete LIMAK Austrian Business School hat einen neuen Dean: Mit Karlheinz Schwuchow (51), bisher Professor für Internationales Management an der Hochschule Bremen und Leiter des dort angesiedelten Center for International Management Studies, übernimmt ein ausgewiesener Experte im Bereich Führungskräfteentwicklung und Personalmanagement die wissenschaftliche Leitung der Business School. Er folgt Franz Strehl nach, der diese Funktion bei der LIMAK seit August 2004 erfolgreich innehatte.

Schwuchows aktuelle Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Management Development und Internationales Personalmanagement sowie in der Strategie- und Organisationsentwicklung. 1990 begründete er das JAHRBUCH PERSONALENTWICKLUNG, das unter seiner Herausgeberschaft im Jahre 2010 zum 20. Mal erscheint. Mit seiner langjährigen Erfahrung u.a. als Geschäftsführer, Hochschullehrer und wissenschaftlicher Berater in verschiedenen Institutionen, Unternehmen und Hochschulen ist er der ideale Kandidat, um die Entwicklung der neuen LIMAK Austrian Business School im wissenschaftlichen Bereich voranzutreiben.

Vor rund einem Jahr haben die frühere LIMAK JKU Business School, die JKU und die FH Oberösterreich die Gründung der Austrian Business School beschlossen, um ihre Führungskräfteentwicklung zu bündeln. Ziel war und ist es, ein noch umfangreicheres Angebot mit noch besserer Qualität zu adäquaten Preisen anzubieten. Zwischen den Partnern JKU, LIMAK und FH werden damit auch Doppelgleisigkeiten im Angebot beseitigt. Im Vollausbau werden jährlich rund 200 Masterstudentinnen und -studenten aus dem In- und Ausland an der Austrian Business School studieren.

„Mit der Bestellung von Karlheinz Schwuchow kommt die LIMAK Austrian Business School ihrem Ziel, in wenigen Jahren zu den führenden Business Schools in Europa aufzusteigen, einen großen Schritt näher“, betont LIMAK Austrian Business School Präsident und Generaldirektor der Oberbank Franz Gasselsberger. Er verfüge über das nötige Know-How, die Professionalität und die Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene, um die LIMAK Austrian Business School wissenschaftlich zu leiten, das Programmportfolio auszubauen und die weiteren Entwicklungspläne mit umzusetzen.

„Die Besetzung des Deans ist der nächste bedeutende Schritt in der Umsetzung der neuen LIMAK Austrian Business School. Mit seiner Expertise in den Bereichen Personalmanagement und Führungskräfteentwicklung, MBA-Programme, Business Schools und Hochschulkooperationen sowie Forschung und Lehre ist Karlheinz Schwuchow der ideale Kandidat für diese verantwortungsvolle und herausfordernde Tätigkeit“, streut auch JKU-Rektor und LIMAK Austrian Business School Vizepräsident Richard Hagelauer dem neuen Dean Rosen. Damit werde auch die Bündelung der Kräfte innerhalb der neuen Business School und die enge Verzahnung der Institutionen deutlich, denn Schwuchow, der zwischen 2001 und 2004 bereits Geschäftsführer der GISMA Business School in Hannover – einem der führenden MBA-Anbieter in Deutschland – war und mit der Gründung des Center for Leadership, Innovation and Change der Jacobs University Bremen beauftragt war, ist Professor an der JKU, wird der LIMAK Austrian Business School aber vollzeit als Dean zur Verfügung stehen.

Realisierung der Austrian Business School im Zeitplan

Und es gibt auch einiges zu tun, denn die Weiterentwicklung der neuen Business School schreitet rasch voran. „Die Zielsetzung liegt vor allem darin, eine breitere Bedürfnispalette in der Führungskräfteentwicklung abdecken zu können und so den Standort und die Unternehmen in ihrer Entwicklung optimal zu unterstützen“, betont Holger Heller, Geschäftsführer der LIMAK Austrian Business School. Die Realisierung gehe planmäßig voran, die Umgründung von der alten zur neuen Business School wurde im Zeitplan abgeschlossen. Der starke Trägerverein hinter der LIMAK Austrian Business School bestehend aus Land Oberösterreich, Stadt Linz, JKU, FH, Industrie und Sozialpartner wächst weiter: Bereits 18 international renommierte Betriebe sind unter den Trägern, darunter Siemens, Borealis, Voestalpine, OMV, Lenzing, Rotax, Pöttinger, Internorm, Oberbank und Raiffeisenlandesbank. Einer der wesentlichsten nächsten Schritte ist laut Heller neben der weiteren Internationalisierung die europäische EQUIS-Akkreditierung – ein Gütesiegel, das von der Agentur EFMD (European Foundation for Management Development) vergeben wird.

Weitere Internationalisierung und Ausbau des Programmportfolios

Schwuchow sieht seine vorrangigen Aufgaben in der weiteren Internationalisierung und im Ausbau des Programmportfolios der LIMAK Austrian Business School: „Die LIMAK hat sich in den letzten 10 Jahren zu einem anerkannten Bildungspartner entwickelt. Sie zeichnet sich durch ein umfassendes und innovatives Programmportfolio, ein großes Netzwerk internationaler Hochschulkooperationen, breite Vernetzung mit Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, ein starkes Absolventennetzwerk sowie hohe Qualität und Professionalität aus. Die neue LIMAK Austrian Business School muss ihre internationale Position weiter entwickeln und die Region stärken“. Das soll durch den Ausbau der bestehenden und die Entwicklung neuer Hochschulkooperationen, die Vernetzung mit den internationalen Aktivitäten der Träger, insbesondere der JKU und den Partnerunternehmen bzw. -organisationen, das Angebot von Zielgruppenkonzepten für nationale und internationale Führungskräfte sowie ergänzende virtuelle Angebote durch Integration neuer Lerntechnologien und Nutzung von Social Media gewährleistet werden. Beim Programmportfolio will Schwuchow auf innovative Bildungsakzente setzen, neben der inhaltlichen und fachlichen Themenführerschaft auf neue, zielgruppengerechte Lernformate.

(Quelle, Foto: Johannes Kepler Universität Linz, 26.08.2010)

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