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Neue Lernkulturen fördern: Donau-Universität Krems setzt E-Learning-Label zur Qualitätssicherung ein

Als Universität für Weiterbildung hat die Donau-Universität Krems früh auf innovative didaktische Konzepte gesetzt. Denn berufsbegleitendes Studieren stellt ganz besondere Herausforderungen an Lernende und Lehrende. Mit der Vergabe eines eigenen Labels für E-Learning fördert die Universität den richtigen Einsatz von neuen Technologien weiter, indem sie ein Instrument zur Qualitätssicherung zur Verfügung stellt.

Die Donau-Universität Krems fördert den richtigen Einsatz von E-Learning.
Die Donau-Universität Krems fördert den richtigen Einsatz von E-Learning.

Mit dem E-Learning-Label hat die Donau-Universität Krems als erste Universität in Österreich einen Kriterienkatalog geschaffen, der zur Implementierung, Entwicklung und Evaluation von E-Learning in der Lehre dient. Die Vergabe des internen Labels erfolgt durch das E-Learning Center gemeinsam mit der Stabsstelle für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung der Universität.

Das zweistufige Label beruht auf quantitativen und qualitativen Kriterien zu den Bereichen Information und Materialien, Kommunikation – das betrifft sowohl die Didaktik als auch die Organisation –, Lernprozesse und E-Kompetenzen. Auch die Evaluation durch die Studierenden wird dabei miteinbezogen. Von dem Label profitieren sowohl die Lehrenden als auch die Studierenden an der Donau-Universität Krems, da es den Austausch (Peer-to-Peer-Learning) intensiviert, der Informationsfluss effizienter verläuft und das Zeitmanagement verbessert werden kann.

Transparenz und Qualität

„Die Kennzeichnung dient sowohl der externen als auch der internen Kommunikation und der Qualitätssicherung“, erklärt Dr. Erwin Bratengeyer von der Donau-Universität Krems. „Für Interessenten wird so sichtbar, ob oder in welchem Ausmaß Lehrgänge neue Technologien einsetzen. Innerhalb der Universität soll auf Basis der freiwilligen Kennzeichnung eine einheitliche Terminologie und Vergleichbarkeit geschaffen und damit auch die Weiterentwicklung des berufsbegleitenden Lehrens gewährleistet werden“, sagt Bratengeyer, der für die Evaluierung und interne Vergabe des Labels verantwortlich ist. Die ersten Qualitätssiegel konnten bereits an das neu gegründete Zentrum für Kognition, Information und Management (KIM) unter der Leitung von DI Dr. Karin Siebenhandl vergeben werden.

(Quelle, Foto: Donau Universität Krems, 05.09.2011)

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