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Bundespräsident zeichnete zwei junge Forscher aus: Promotionen sub auspiciis an der Uni Graz

Zwei Nachwuchsforscher der Karl-Franzens-Universität Graz wurden heute Freitag, den 25. Juni 2010, in der Aula „sub auspiciis praesidentis“ – also unter Anwesenheit des Bundespräsidenten Heinz Fischer –promoviert. Die beiden Doktoranden Ian Kopacka und Markus Huber absolvierten ihre gesamte Ausbildung von der Oberstufe über die Matura bis hin zum Studium stets mit „ausgezeichnetem Erfolg“.

Bundespräsident Heinz Fischer mit den ausgezeichneten Doktoren Ian Kopacka (links) und Markus Huber
Bundespräsident Heinz Fischer mit den ausgezeichneten Doktoren Ian Kopacka (links) und Markus Huber

„Diese exzellenten Studierenden beweisen, dass die Karl-Franzens-Universität für junge ForscherInnen eine hervorragende Grundlage liefert“, freute sich Rektor Alfred Gutschelhofer. Bundespräsident Fischer überreichte den frischgebackenen Doktoren die Ehrenringe. „Sie erbringen eine Leistung für die gesamte Gesellschaft“, dankte Fischer den Promovenden für ihren Einsatz.

Ian Kopacka

Der Grazer studierte an der Karl-Franzens-Universität von 2000 bis 2005 das Diplomstudium Numerische Mathematik und Modellierung. Daran schloss er das Doktoratsstudium an, welches er im Vorjahr mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Seine Dissertation behandelt das Thema der optimalen Steuerung von Variationsungleichungen – eine Problemklasse, die unter anderem in der Mechanik, der Spieltheorie oder in der Finanzwelt Anwendung findet. Bereits während seines Studiums arbeitete Kopacka bei Forschungsprojekten am Institut für Mathematik und wissenschaftliches Rechnen der Uni Graz mit. Seit knapp einem Jahr ist der 30-Jährige Mitarbeiter der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) im Bereich der statistischen Datenmodellierung. Ian Kopacka ist auch begeisterter Musiker – von 1991 bis 2000 war er Gitarrist der damals jüngsten Rockband „Little Red Riding Hood“ – sowie talentierter Autor. 2007 gewann er den Literaturwettbewerb „Short Stories“ der Akademie Graz.

Markus Huber

Der 27-jährige Steirer aus Lassing absolvierte zwischen 2002 und 2007 an der Uni Graz das Diplomstudium Physik, an das er das Doktoratsstudium anschloss. Neben seinem Studium war Huber wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Physik, 2009 verbrachte er einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt an der Universität Rio de Janeiro in Brasilien. Zurzeit arbeitet er im Rahmen einer Postdoc-Stelle an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

In seiner Dissertation beschäftigt sich Huber mit dem Verhalten von Gluonen bei niedrigen Energien. Gluonen sind jene Elementarteilchen, welche die Kräfte zwischen Quarks – die Bausteine von Protonen und Neutronen – übertragen und so die Materie zusammenhalten. Seine Freizeit gestaltet Huber sportlich und musikalisch: zum einen beim Skifahren, Surfen, Laufen und Wandern, zum anderen im Musikverein seiner Heimatgemeinde Lassing.

(Quelle & Foto: Uni Graz)

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