Studiengang Geographie
Der Studiengang Geographie wird an den meisten deutschen Hochschulen angeboten und kann sowohl als Diplom, Magister, Bachelor, Master oder Lehramtsstudium absolviert werden. Im Geographiestudium geht es darum, den ökologischen und sozialen Wandel der Umwelt zu analysieren und zu diskutieren, sowie die Interaktion des Menschen mit seiner Umwelt zu untersuchen.
Generell wird als Geographie die Wissenschaft bezeichnet, die sich mit der Entwicklung und räumlichen Struktur der Erde und deren Oberfläche befasst. Dabei bezieht sich die Forschung auf die Auswirkung des geographischen Raumes und die Vorgänge, die sich an der Erdoberfläche (sowohl physikalisch als auch sozial) abspielen und interpretiert diese im Sinne der Wissenschaft. Forschungsfelder der Geographie sind in erster Linie die Strukturen und Prozesse der Geosphäre.
Die Wissenschaft der Geographie wird in einzelne Teilbereiche untergliedert, die in dieser Form auch im akademischen Lehrbetrieb angeboten werden. Dazu gehört die allgemeine Georgraphie, die physische Geographie, die Humangeographie, die regionale Geographie, die angewandte Georgraphie und die Geoinformatik. Anhand dieser Teilbereiche lässt sich die große Bandbreite der geographischen Forschung bereits ablesen. Im Grundstudium ist es vorgesehen, Grundkenntnisse in möglichst allen Bereichen zu erwerben, wobei im Hauptstudium jedoch eine Spezialisierung angestrebt wird.
Ziel der Wissenschaft der Georgraphie ist es, effektive Konzepte und Strategien zu entwickeln, die zur Lösung und zum Verständnis von Problemen beitragen, die sich zwischen Umwelt und Mensch entwickelt haben. Aus dieser Aufgabenstellung lassen sich auch die Berufsfelder von Geologen ableiten. Sie arbeiten in Umweltverbänden und -vereinen, in städtischen Umweltbehörden, aber auch in Museen, im pädagogischen Bereich oder in Lehre und Forschung. Das Spektrum der möglichen Berufe ist groß, denn die Geographie versteht sich auch als angewandte Wissenschaft, die lösungsorientiert arbeitet.


