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Studiengang Geschichtswissenschaft

Der Studiengang Geschichtswissenschaft kann entweder mit einem Magister oder als Bachelor oder Master abgeschlossen werden. Geschichtswissenschaft kann auch als Lehramtsstudium absolviert werden. Die Regelstudienzeit beträgt beim Magisterstudium etwa 9 Semester. Beim Bachelor- und Masterstudium ist die Studienzeit entsprechend kürzer.

Studiengang Geschichtswissenschaft

Generell beschäftigt sich die Geschichtswissenschaft mit der Geschichtsschreibung, also mit Personen, Ereignissen, Strukturen und Prozessen einer spezifischen Vergangenheit die als Geschichte rekonstruiert und aufgearbeitet wird. Studenten sollen in dem Studiengang lernen, historische Prozesse und Ereignisse einzuordnen, zu analysieren und zu kontextualisieren. Dabei lernen sie, mit den verschiedenen Methoden und Instrumenten der Geschichtswissenschaft umzugehen und diese anzuwenden. Die fachspezifischen Arbeitsmethoden des Historikers sollen nicht nur kennengelernt werden, sondern auch beherrscht werden. Außerdem ist es wichtig, dass im Studium die wichtigsten theoretischen Standpunkte kritisch eingeschätzt werden können.

Das Forschungsfeld der Geschichtswissenschaft ist epochal sehr breit gegliedert und wird in thematische einzelne Teilbereiche strukturiert. Dazu gehören unter anderem die Sozialgeschichte, Kulturgeschichte, Geschlechtergeschichte, Ideengeschichte und die Wirtschaftsgeschichte. Meist sind diese Themen aber wiederum auch Teil der jeweiligen Fachwissenschaft, wie zum Beispiel die Kulturgeschichte als Teil der Kulturwissenschaften. Epochal wird die Geschichtswissenschaft in drei große Teilbereiche der europäischen Geschichte unterteilt: Die alte Geschichte, die mittelalterliche Geschichte und die Neuzeit. Die Neuzeit wird wiederum unterteilt in: Die frühe Neuzeit, die neuere und neueste Geschichte und die Zeitgeschichte, die ab 1945 angesetzt wird.

Auch eine räumliche Unterteilung der Geschichtswissenschaft wird vorgenommen. Damit ist die Untersuchung einzelner Kontinente, Länder oder Regionen gemeint. Im Verlauf des Studiums ist es unerlässlich, sich auf eines der Teilgebiete, bzw. eine Kombination der Teilgebiete zu spezialisieren, um sich ein fundiertes Fachwissen auf dem jeweiligen Gebiet aneignen zu können.

Die Arbeitsfelder von Historikern bewegen sich in der Lehre und Forschung, aber auch in Museen, Archiven, Bibliotheken und der Denkmalpflege. Auch die massenmediale Verbreitung von geschichtswissenschaftlichen Inhalten ist auf dem Vormarsch, weshalb immer mehr Historiker ihr Arbeitsfeld im medialen Bereichen wie der Presse oder dem Fernsehen finden.

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