Geisteswissenschaftliche Studiengänge
Geisteswissenschaftliche Studiengänge beschäftigen sich mit politischen, kulturellen, philosophischen, künstlerischen, medialen, sozialen und historischen Prozessen und Phänomenen. Im Unterschied zu den Naturwissenschaften steht bei den geisteswissenschaftlichen Studiengängen der Mensch im Mittelpunkt der Untersuchung und Forschung. Neben den Geistes- und Naturwissenschaften werden noch andere Wissenschaftsbereich im universitären Lehrbetrieb unterschieden. So zum Beispiel die Sozialwissenschaften oder die Medizin.
Der Begriff „Geisteswissenschaften“ ist zum ersten Mal Ende des 18. Jahrhunderts aufgetaucht und wurde seit dem kontrovers diskutiert und unterschiedlich definiert. Dabei lässt sich feststellen, dass sich im Verlauf der Begriffs- und Wissenschaftsgeschichte die Vielfalt unterschiedlicher Wissenschaftsbereich und Einzelwissenschaften immer weiter vergrößert und aufspaltet. Zu der heute an den meisten Universitäten gängigen Auffassung der Geisteswissenschaften und deren Studiengänge gehört die Zuteilung folgender Einzelwissenschaften: die Geschichtswissenschaften, Religionswissenschaften, Sprachwissenschaften, Kunstwissenschaften, Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Jede dieser Geisteswissenschaften erfährt dann wiederum eine erneute Aufsplittung. So sind zum Beispiel die Sprachwissenschaften unterteilt in Studiengänge wie Linguistik, Romanistik, Übersetzen, Dolmetschen etc.
Eine Tendenz, die sich in der neueren Forschung und dem akademischen Lehrbetrieb immer weiter abzeichnet, ist das interdisziplinäre Arbeiten in den geisteswissenschaftlichen Studiengängen. Damit ist die Verbindung verschiedener Fachbereiche wie zum Beispiel Kulturwissenschaften, Soziologie und Kunstgeschichte gemeint. Methoden des einen Faches werden für das andere Fach genutzt, um beispielsweise auf das Feld der neuen Medien eingehen zu können.
Geisteswissenschaftliche Studiengänge - Ausgewählte Artikel
Studiengang Kunstgeschichte
Wer sich für die Geschichte und das Wesen von Malerei, Architektur, Plastik und künstlerischer Fotografie interessiert, gerne Ausstellungen besucht und diese zukünftig selbst kuratieren möchte und sich für das Galeriewesen begeistern kann, ist mit einem Studium der Kunstgeschichte gut beraten.
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Studiengang Journalistik
Als Journalistik wird die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Praxis, also dem Journalismus bezeichnet. Die Journalistik ist also die Wissenschaft, die sich mit den Strukturen, Akteuren, Handlungsfeldern und Inhalten des Journalismus beschäftigt. Dies sind auch die Inhalte, die im Rahmen des Studiengangs Journalistik vermittelt werden. Je nach Universität ist die Journalistik dabei mehr oder weniger praxisnah ausgerichtet. Wer Journalistik studiert, um später das Berufsziel des Journalisten zu verfolgen, sollte sich für ein möglichst praxisnahes Studium entscheiden.
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Religionswissenschaft studieren
Götter, Geister und Dämonen – wer mit diesen Begriffen nichts anfangen kann oder ausschließlich Esoterik verbindet und dann erst recht nichts davon hören will, der weiß nicht das es Religionswissenschaft gibt und dass man sich diesen Begriffen durchaus wissenschaftlich widmen kann. Doch Religionswissenschaft bietet viel mehr.
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Studiengang Allgemeine Theologie
Mit Theologie ist im übertragenen Sinne die Lehre von Gott und den Inhalten des christlichen Glaubens gemeint. Theologie als Wissenschaft kann an zahlreichen europäischen Universitären studiert werden. Wer nach dem Studium als Theologe im kirchlichen Dienst arbeiten möchte, muss an das wissenschaftlich theoretische Studium noch eine Praxisausbildung anschließen. Diese Ausbildung wird als Seelsorgeausbildung bezeichnet. Die erforderlichen Schritte für die Zulassung zum Kirchenamt unterscheiden sich in der katholischen und evangelischen Kirche.
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Studiengang Soziologie
Der Studiengang Soziologie wurde bisher regulär als Magisterstudiengang mit einer Regelstudienzeit von etwa 9 Semestern angeboten. An den deutschen Universitäten erfolgt momentan aber zunehmend eine Umstellung auf das Bachelor- bzw. Masterstudium. Soziologie, bzw. Sozialwissenschaften kann an manchen Universitäten wie zum Beispiel an der Humboldt Universität Berlin auch als Diplomstudiengang absolviert werden.
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Studiengang Geschichtswissenschaft
Der Studiengang Geschichtswissenschaft kann entweder mit einem Magister oder als Bachelor oder Master abgeschlossen werden. Geschichtswissenschaft kann auch als Lehramtsstudium absolviert werden. Die Regelstudienzeit beträgt beim Magisterstudium etwa 9 Semester. Beim Bachelor- und Masterstudium ist die Studienzeit entsprechend kürzer.
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Studiengang Architektur
Häuser, Brücken, Einkaufspassagen und Wohnungen nach dem eigenen Geschmack zu entwerfen und zu entwickeln - wer davon schon immer geträumt hat, ist mit einem Architekturstudium gut beraten. Das Studium ist sowohl kreativ als auch wissenschaftlich, mathematisch als auch gestalterisch ausgerichtet und spricht Leute an, die sowohl eine künstlerische Ader haben als auch strukturell und mathematisch denken können.
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Studiengang Übersetzen
Wer sich für ein Studium als ÜbersetzerIn entscheidet, sollte bereist fundierte Kenntnisse in mindestens zwei modernen Fremdsprachen haben. Das Studium des Übersetzens wird in der Regel mit einem Diplom abgeschlossen und befähigt den Absolventen beruflich als ÜbersetzerIn zu arbeiten. Die von den deutschen Universitäten angebotenen Studiengänge unterscheiden sich in deren Bezeichnung und Inhalten.
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Studiengang Archäologie
Der Studiengang der Archäologie vermittelt Kenntnisse in der Wissenschaft der Altertumskunde. Voraussetzungen für das Studium der Arcäologie, dass entweder als Magister Artium, Bachelor oder Master abgeschlossen werden kann, ist in der Regel der Nachweis über das Große Latinum und das Graecum. Meist kann eines der Sprachzertifikate aber auch studienbegleitend erworben werden.
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Studiengang Anglistik
Wer sich dazu entschließt, Anglistik zu studieren, sollte bereits über sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache verfügen. Der Studienunterricht findet hauptsächlich in englischer Sprache statt und setzt sich unter anderem mit dern Sprachgeschichte und Semantik auseinander. Zu den Schwerpunkten des Anglistikstudiums gehört zum einen die wissenschaftliche Beschäftigung mit der englischen Literatur von deren Anfängen bis zur Gegenwart. Einzelne Werke werden zu diesem Zweck in den literaturgeschichtlichen Kontext eingeordnet und hinsichtlich der Bedeutung, Stilmittel und des Autors besprochen.
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