Künstler werden...
...mit dem Studiengang Freie Kunst
Der Studiengang Freie Kunst ist mehr als speziell und unvergleichbar, wie auch das Fach mit dem er sich beschäftigt. Eine solche vielschichtige und offene Ausbildung spricht nicht jeden an. Doch wenn man den Studiengang Freie Kunst für sich entdeckt hat, gibt es kein Halten mehr.
Die Basics
Das Studium Freie Kunst ist wie viele andere Studiengänge in Grundstudium (Bachelor) und Qualifizierungsphase (Master) eingeteilt. Meist ist Freie Kunst nach fünf bis sechs Jahren abgeschlossen, aber hier variieren die Zahlen sehr stark. Besonders renommierte Universitäten befinden sich in Leipzig, Braunschweig und Weimar. Eine Bewerbungsmappe sollte bis März eingereicht werden. Die Listen von Interessenten sind sehr lang, also müssen die eigenen Arbeiten sehr individuell und kreativ sein. Nach einer Vorauswahl dürfen sich die Glücklichen einem praktischen Test und einer Hausaufgabe stellen. Sollte man den Prüfungsausschuss überzeugen, hat man es nach harter und langer Arbeit endlich geschafft.
Bereiche in der Freien Kunst
Kunst ist vielseitig und so auch die Richtungen, für die man sich beim Studium entscheiden kann. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang das experimentelle Zeichnen, konzeptuelle und experimentelle Fotografie, Objektkunst, Konzeptkunst, Performance, Installation und Kunst im öffentlichen Kontext. Diese Bereiche verstehen sich nicht als Dogma, sondern als Arbeitsformen, in denen sowohl klassische als auch untypische Materialien, Medien und Techniken eingesetzt werden. Während des Studiums steht es den Lernenden offen, sich konzeptionelle, experimentelle und klassische Kontexte anzueignen. Dies geschieht durch Aufgabenstellung in Projekten, durch individuelle Atelier-Arbeiten und durch öffentliche Präsenz. Umfassende technische und handwerkliche Fähigkeiten werden in Form von Workshops, Werkstattkursen und Fachkursen erworben.
Besonderheiten des Studienganges
Das Studium Freie Kunst soll zu selbstständigem und individuellem künstlerischen Schaffen führen. Die Sicherheit im eigenen Handeln ist eine absolute Voraussetzung, aber auch Kenntnisse im Kunstbetrieb sind essentiell. Kontakte, die über die Hochschulzeit hinausgehen, stehen während des Studiums im Vordergrund. Studienziel ist, dass die Studierenden ihre künstlerischen Anlagen so entwickeln, dass sie in individueller und professioneller Tätigkeit einen eigenständigen Beitrag zur Bildenden Kunst schaffen können.
H. Lauinger


