Beste internationale Master-Programme ausgezeichnet
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) haben die zehn besten internationalen Master-Studiengänge an deutschen Hochschulen ausgezeichnet.
Dazu gehören Studiengänge an der Freien Universität Berlin (2x), an den Universitäten Bonn, Dortmund, Freiburg, Göttingen, Jena und Weimar sowie an den Hochschulen Mannheim und Pforzheim. Sie erhalten neben dem Preisgeld von je 20.000 Euro das Qualitätslabel „TOP 10 International Master’s Degree Courses made in Germany“. Gemeinsam sind allen prämierten Studiengängen ein besonders innovatives Konzept, eine qualitativ hochwertige Lehre und eine überzeugende internationale Ausrichtung. Die Preisverleihung wird am 1. Dezember 2006 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin stattfinden.
„Die ausgezeichneten Studiengänge können im globalen Wettbewerb um die besten Köpfe mühelos mithalten“, sagt Dr. Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes. „Sie überzeugen durch ihr fachliches Niveau und ihr besonderes Profil, das sie aus der Masse vergleichbarer Studiengänge heraushebt.“ Die dreizehnköpfige Jury aus Vertretern von Fachhochschulen, Universitäten und ausländischen Hochschulen sowie der Wirtschaft unter Vorsitz des HRK-Vizepräsidenten für Internationale Angelegenheiten und Präsidenten der Universität Giessen, Herrn Prof. Dr. Stefan Hormuth, zeigte sich beeindruckt von der Bandbreite der Bewerbungen. Die fachliche und konzeptionelle Vielfalt spiegelt sich auch in der Auswahl der zehn Preisträger, zu denen das entwicklungslandbezogene SPRING-Programm der Universität Dortmund ebenso zählt wie der promotionsvorbereitende Göttinger Master in „Molecular Biology / Neurosciences“, der besonders arbeitsmarktorientierte Studiengang der Hochschule Mannheim in Informationstechnik oder der deutschlandweit einzigartige „Master in Public Art and New Artistic Strategies“ der Bauhaus Universität Weimar.
„Trotz des vergleichsweise späten Starts der deutschen Hochschulen in den Bologna-Prozess hat sich mittlerweile ein leistungsfähiges Spitzenfeld von international ausgerichteten Studiengängen herausgebildet: diese begegnen dem DAAD in seinen verschiedenen Fördermaßnahmen immer wieder“, sagt Dr. Christian Bode, Generalsekretär des DAAD. Seit 1997 hat der DAAD in den Programmen „Auslandsorientierte Studiengänge“ und „Master Plus“ 88 meist englischsprachige Bachelor- und Masterstudiengänge initiiert und so eine Vorreiterrolle bei der Umstellung auf das gestufte Studiensystem gespielt. Inzwischen ist die Zahl dieser auf die Bedürfnisse internationaler Studierender zugeschnittenen Studienangebote auf weit über 400 gestiegen. Sie werden vom DAAD über die „International degree programmes“-Datenbank sowie auf Bildungsmessen weltweit beworben.
Welch hohen Stellenwert das Thema inzwischen für die Hochschulen hat, zeigt die große Resonanz auf den im Frühjahr von Stifterverband und DAAD gestarteten Wettbewerb „Qualitätslabel für die zehn besten Internationalen Master-Studiengänge“: Zum Stichtag 15. Juni lagen 121 Bewerbungen von 77 Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet vor.
Preisträger
Freie Universität Berlin: Master of Arts “Internationale Beziehungen“ (gemeinsam mit HU Berlin und Universität Potsdam), Freie Universität Berlin: East European Studies Online, Universität Bonn: Agricultural Sciences and Resource Management in the Tropics and Subtropics (ARTS), Universität Dortmund: Spatial Planning for Regions in Growing Economies (SPRING), Universität Freiburg: Master of Arts in Social Sciences, Universität Göttingen: Internationale Masterstudiengänge “Molecular Biology“ und “Neurosciences”, Universität Jena: Internationaler Master “Deutsch als Fremdsprache“, Hochschule Mannheim: Master of Science in Informationstechnik, Hochschule Pforzheim: Master of Business Administration (MBA), Universität Weimar: Public Art and New Artistic Strategies
(Quelle: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD), 04.10.2006)


