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Jetzt auch die PH: Freiburg boykottiert die Studiengebühren

Am Donnerstag stimmten über 600 Studierende bei 2 Gegenstimmen auf einer studentischen Vollversammlung der Pädagogischen Hochschule (PH) Freiburg für einen Boykott, wie der dortige Unabhängige Studierendenausschuss (usta) mitteilte. Bereits vor einer Woche hatten die Studierenden an der Universität Freiburg ebenfalls für einen Boykott gestimmt.

"Wir solidarisieren uns mit unseren Kommilitoninnen und Kommilitonen im Süden, die ihr Schicksal erneut selbst in die Hand nehmen und fordern alle Freiburger Studierenden auf, sich am Boykott zu beteiligen. Da die Geldbeträge auf ein Treuhandkonto überwiesen werden, entsteht den am Boykott Beteiligten keinerlei Risiko", erklärt Malte Clausen, Sprecher des bundesweiten Aktionsbündnis gegen Studiengebühren.

"Eine zunächst vertuschte Bildungsstudie, die vom zuständigen Bundesministerium in Auftrag gegeben wurde und jetzt auch die Rekordzahlen bei der Hochschulbewerbung in Hessen, wo Studiengebühren vor kurzem abgeschafft wurden, zeigen eindeutig, dass Studiengebühren einen verheerenden Effekt auf die Anzahl der Studienanfängerinnen und -anfänger haben", so der ABS-Sprecher weiter.

"Es ist wichtig, dass jetzt Taten folgen - in Stuttgart ebenso wie in München oder Hannover. Es darf nicht länger ignoriert werden, dass Studiengebühren - egal in welcher Form - unsozial sind", erklärt Malte Clausen abschließend.

Weitere Informationen zum aktuellen Freiburger Studiengebührenboykott finden Sie auf der Internetseite www.gebuehrenfreiburg.de

(Quelle: Aktionsbündnis gegen Studiengebühren, 08.11.2008)

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