ABS unterstütz Freiburger Studierende bei ihrem Boykott
Rund 700 Studierende haben auf der Vollversammlung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg am Donnerstag einen erneuten Boykott der Studiengebühren beschlossen. Anschließend zogen rund 350 Studierende durch die Stadt, um ihre Forderung nach einem gebührenfreien Studium kund zu tun. Der Gebührenboykott soll im Sommersemester 2009 stattfinden.
Der hiesige AStA gab nach der Vollversammlung bekannt, dass „von Resignation innerhalb der Studierendenschaft keine Spur gewesen sein“, im Gegenteil. Das Thema sei immer noch präsent.
Im Rahmen des Boykotts haben Studierende die Möglichkeit, ihre Gebühren anstatt direkt an die Uni zunächst auf ein Treuhandkonto zu überweisen. Bis zum Stichtag müssen dann rund ein Drittel der Studierenden auf dieses Konto überwiesen haben, denn dann kann die Uni diese Studierenden nicht exmatrikulieren, ohne gravierende finanzielle Einbußen seitens der Landesmittel hinnehmen zu müssen.
Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren begrüßt den Entschluss zu einem erneuten Boykott. „Es ist wichtig, dass die Studierenden die Gebühren nicht einfach hinnehmen. Die Erfahrungen aus anderen Bundesländern zeigen deutlich, dass es sich lohnt, die Diskussion immer weiter in die Gesellschaft zu tragen“, so Jessica Castro Merino, Sprecherin des ABS. „Studiengebühren sind immer noch ein Thema- auch wenn Gebührenbefürworter gerne das Gegenteil behaupten- und genießen in keinster Weise gesellschaftliche Akzeptanz,
(Quelle: Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS), 01.11.2008)


