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Zeitmanagment

Wer sein Studium auf die Reihe bekommen will, muss ersteinmal die Zeit richtig managen. Das richtige Zeitmanagement ist also das Tor zu einem erfolgreichen Studium, was dann auch noch Platz für Freizeit und Erholung lässt.

Generell ist von vornherein zu sagen, dass es kein Geheimrezept für das perfekte Zeit-, Stress- und Studienmanagement gibt. Jeder reagiert sowohl körperlich als auch seelisch ganz anderes auf Belastungen und brauch aus diesem Grund auch ganz individuelle Entlastungen, Pausen und Ruhephasen.
Jeder sollte sich also ganz individuell Zeit nehmen um seinen eigenen Rhythmus herraus zu finden. Während die einen morgens gerne lang schlafen uns so Kraft für einen langen Tag sammeln, stehen wieder andere lieber früher auf um Abends dann aber möglichst früh abschalten zu können. Wieder andere erreichen ihr persönliches Leistungshoch erst, wenn alle anderen schon längst friedlich schlafen. Generell sagt man jedoch, dass besonderes die Vormittagszeit zwischen 9 und 11, sowie die frühabendliche Zeit zwischen 17 und 19 Uhr bei vielen mit einem Leistungshoch verbunden sind.

  • Lassen Sie sich nicht von anderen beeinflussen, passen Sie ihren Tagesablauf an ihre Bedürfnisse an. Sind Sie Langschläfer, spontan und hassen feste Vorlesungszeiten. Dann versuchen Sie nach Möglichkeit viel allein daheim oder in Bibliotheken zu arbeiten. Nur in der Vorlesung zu sitzen, um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen, bringt oft keinen weiter und häufig lernt es sich allein vor den Büchern viel besser.
  • Machen Sie sich einen Plan: Welche Vorlesungen kann man gut alleine nacharbeiten, wo besteht Anwesenheitspflicht, welche werden evtl. sogar aufgezeichnet. Auch Prioritäten spielen eine große Rolle. Auch wenn eine bestimmte Vorlesung vielleicht wirklich interessant ist, sollte man einer anderen, die mit großem Gewicht in die Endnote eingeht, vielleicht mehr Aufmerksamkeit entgegen bringen.
  • Legen Sie sich einen Kalender zu! Planen Sie nicht mehr als 2 große Aufgaben wie Referate, Hausarbeiten, Essays ect. in einer Woche. Verteilen Sie die Last über das Semester. Versuchen Sie aber so viel wie möglich schon im Laufe des Semesters zu erledigen, um nicht kurz vor der Klausurenphase in Lernstress zu verfallen.
  • Lassen Sie sich Freiräume. Generell gilt, man sollte nie mehr als 60 Prozent seiner Zeit verplanen. Unvorhergesehene Aufgaben bringen einen sonst schnell aus dem Konzept und der beste Zeitplan fällt in sich zusammen. So schwer es klingt: Auch beim aufwendigsten und umfangreichsten Studium: Freizeit muss sein, Ruhepausen sind unerlässlich. Irgendwann muss jeder Kraft tanken.
  • Für alle die dennoch ihre Finger nicht still halten können und die beim Faulenzen ein schlechtes Gewissen bekommen: Suchen Sie sich ein sinnvolles Hobby; engagieren Sie sich Ehrenamtlich, arbeiten sie in Fachschaften, Hochschulgruppen und Ähnlichem oder lesen sie interessante Fachzeitschriften... so ist die freie Zeit sinnvoll genutzt und man sitzt nicht tagein tagaus über den Büchern. Fachschaften, Hochschulgruppen oder Organisationen wie DRK, Feuerwehr und THW verbinden Spaß mit Ernst. Die Zeit ist sinnvoll genutzt und dennoch macht es Spaß.
  • Erkennen Sie die Dinge um Sie oder an Ihnen, die ihnen Zeit rauben.
    • Sagen Sie im Notfall auch mal NEIN, wenn Sie zeitlich ausgelastet sind.
    • Vermeiden Sie Chaos in ihrer Wohnung und besonderes auf ihrem Schreibtisch.
    • Erledigen Sie Dinge wie den Einkauf oder Hausarbeit regelmäßig und nicht dann, wenn der Kühlschrank leer und die Staubschicht rießig ist.
    • Überlegen Sie sich ob sie das täglichen Sehen sinnloses Fernsehprogramms nicht mit erholsamerem Schlaf ersetzen.
    • Beobachten Sie sich streng beim Surfen im Internet. Meistens ist es nicht nötig die StudiVZ, MySpace oder Facebook Seite fünfmal täglich zu kontrollieren.
    • Suchen Sie sich einen Job der zu ihrem Studienfach passt oder der Sie auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Oft fällt dann das Umschalten zwischen Arbeit und Studium nicht ganz so schwer. Die Tätigkeit am Lehrstuhl zum Beispiel erspart lässtige Wege von der Uni zur Arbeitsstelle und bei der Arbeit als Tutor oder Nachhilfelehrer festigt man selbst gelernte Inhalte.
    • Legen Sie sich einen Plan an und aktualisieren Sie ihn regelmäßig. Beschäftigen Sie sich mit Ihrer Studienordnung und planen Sie im vorraus, in welchem Semester, sie welche Veranstaltungen und Module besuchen wollen. Nehmen Sie hierfür auch ohne Scheu Angebote von Fachschaft und Studienberatungen an.
    • Am wichtigsten aber: Nehmen Sie sich Zeit für ihre Liebsten. Treffen Sie sich mit Freunden, gehen Sie feiern, besuchen Sie ihre Familie übers Wochenende. Niemand kann so gut Ruhe und Energie spenden wie Mama und Papa. Lassen Sie sich mal wieder von Mutti bekochen, fallen Sie zurück in die Zeit in der das Wort Stress noch kein Thema für Sie war und Sie werden sehen, schneller als sie denken, tanken Sie neue Kraft und können eine neue Woche in Angriff nehmen.
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