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Kostenloses Girokonto für Studenten

Bargeldloses Zahlen „mit Karte“ ist heutzutage wichtiger denn je. In allen größeren Läden und Geschäften kann man diese praktische Zahlungsmethode inzwischen nutzen, und auch in Restaurants oder bei der Buchung von Tickets aller Art. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Menschen bereits über ein Girokonto verfügen und auch das Alter der Neukunden immer weiter sinkt.


Das kostenlose Studentengirokonto der Citibank

Generell gibt es keine gesetzliche Altersbeschränkung für ein eigenes Girokonto. In Deutschland gelten Kinder ab sieben Jahren als beschränkt geschäftsfähig. Die Banken entscheiden in der Regel selbst, ab welchem Alter ihre Kunden ein Girokonto führen dürfen. Bei den meisten liegt das Alter bei 10 oder 12, vereinzelt aber auch schon bei 8 Jahren. Entscheidend ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

Nun zu den Fakten. Als Girokonto bezeichnet man ein Konto zur Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, das von einem Kreditinstitut geführt wird. Die Zahlungen werden zu Gunsten und zu Lasten des Girokontos gebucht. Ein Girokonto braucht man für den gesamten bargeldlosen Zahlungsverkehr. Ob Einzelüberweisung oder Dauerauftrag, ob Einzugsermächtigung oder Kreditkartenabbuchung - ohne ein Girokonto ist all das nicht möglich. Die jeweiligen Aufträge können schriftlich, per Telefon, Online-Banking oder an Selbstbedienungs-Terminals erfolgen. Bei Kunden sehr beliebt ist die Nutzung von über das Girokonto abgewickelten Debit-Karten wie der Maestro-Karte (früher ec-Karte) und Kundenkarten. Die meisten Karten haben zusätzlich eine Geldkarte integriert, mit der ebenfalls bargeldlos bezahlen kann, an vielen Automaten zum Beispiel. Man kann ein Girokonto bis zu einem festgelegten Betrag überziehen, so dass man bei einem Notfall oder im Falle einer wichtigen Anschaffung einen gewissen Spielraum hat. In diesem Fall gewährt die Bank dem Kunden einen Kredit (Dispositionskredit). Voraussetzung dafür ist allerdings die Akzeptanz der SCHUFA-Klausel und entsprechende Bonität.

Wenn man als Kunde einer Bank über ein Girokonto verfügt und jegliche Zahlungsgeschäfte über dieses erledigt hat man grundsätzlich die Möglichkeit, alle Zahlungsvorgänge nachzuverfolgen. Die Bank ist verpflichtet, dem Kunden Kontoauszüge zur Verfügung zu stellen. Diese kann man sich an einem Kontoauszugsdrucker in einer Geschäftsstelle der jeweiligen Bank besorgen oder sich per Post schicken lassen. Immer öfter werden Kontoauszüge auch elektronisch bereitgestellt.

Was die Kosten angeht, die beim Führen eines Girokontos anfallen, so kann man davon ausgehen, dass die Guthaben nicht oder nur gering verzinst werden. Dementsprechend lohnt es sich nicht, größere Beträge über längere Zeit auf einem Girokonto zu halten. Ein Vergleich der verschiedenen Anbieter lohnt sich insofern, dass es eine Reihe von Banken gibt, die kostenlose Girokonten anbieten.

Eine Kündigung des Girokontos ist sowohl für den Kunden jederzeit möglich als auch für die Bank, die sich jedoch an die Maßgabe der ZKA-Empfehlung halten muss.

Für Jugendliche bieten viele Kreditinstituten spezielle Konten an, die unter anderem insofern abgesichert sind, dass sie unter 18 nicht überzogen werden können. Das ist wichtig, denn die Zinskosten im Falle des Überziehens eines Girokontos übersteigen die grundsätzlichen Kosten meistens um ein Vielfaches. Kreditinstitute locken Jugendliche Kunden oft mit Guthabenzinsen, was bei einem „normalen“ Girokonto äußerst unüblich ist. Zum Sparen eignen sich jedoch auch diese Konten nicht, denn die Zinsen sind meistens nicht besonders hoch (zwischen 0,2 und 0,5 Prozent).

Viele Banken bieten auch kostenlose Girokonten mit zusätzlichen Vergünstigungen für Studierende an. Oftmals sind diese Leistungen an bestimmte Auflagen gebunden, zum Beispiel, dass regelmäßige Geldeingänge zu verzeichnen sind. Das allerdings sollte zumindest dann kein Problem sein, wenn die Eltern einen Dauerauftrag einrichten oder regelmäßig Bafög-Geld auf das Konto überwiesen wird.

Die Angebote der verschiedenen Kreditinstitute unterscheiden sich oftmals in vielerlei Hinsicht, deshalb sollte man sich gut informieren und abwägen, welche Konditionen sich am ehesten lohnen.

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