Lernen ohne Stress
Wenn man die richtigen Schritte beachtet und ein paar Tipps berücksichtigt werden, wird die Lernphase schnell viel ruhiger und angenehmer...
1. Ziele realistisch formulieren Wer seine Ziele konkret formuliert und seine Möglichkeiten realistisch einschätzt, läuft nicht Gefahr durch unrealistische Erwartungen und überhöhte Ansprüche unter Druck zu geraten. Denn füllt man sich seinen Tagesplan mit zu vielen Aufgaben und hat das Ziel alles zu schaffen, erreicht man meist noch nicht einmal sein normales Pensum. Lieber etwas großzügiger planen und die Ansprüche etwas herunter schrauben. Denn dies verringert nicht nur den Stress, sondern auch das Stress-Essen. Zudem erhöht es die Effektivität und führt zu besseren Ergebnissen, als unter Zeitdruck und Stress.
2. Pausen einlegen Um fit zu bleiben, sollte man unbedingt Pausen einlegen und vor allem kräftig durchlüften. Irgendwann ist man ohnehin nicht mehr aufnahmefähig und arbeitet nur noch mit halber Kraft. Dann ist erstmal Entspannung angesagt! Ob Yoga, ein spannender Film, oder ein warmes Vollbad. Hauptsache man belohnt sich und schaltet mal so richtig ab. Denn dadurch sinkt nicht nur die Stresskurve sondern auch die Lust auf süße Belohnungen. Kaffee- und Zigarettenpausen sollten allerdings vermieden werden. Denn Tabak und Kaffee verengen die Gefäße, sodass weniger Blut zum Gehirn fließt und dieses schlechter mit Sauerstoff versorgt ist. Also lieber den Lieblingsfilm oder ein entspannende Vollbad bevorzugen. Erfrischt und munter geht’s dann in die nächste Lern-Runde.
3. Bewegung macht müde Studis munter Fühlt man sich müde und erschöpft, ist es Zeit für den Leistungsförderer und Stresskiller Nummer 1. Bewegung!! Den Stift zur Seite gelegt, aufgestanden und einmal um den Block gelaufen, um frische Luft und neue Energie zu tanken. Das bringt den Kreislauf in Schwung, macht den Kopf frei und wirkt besser als jede Aspirin oder Kaffee. Zudem werden Stresshormone abgebaut und Heißhunger verhindert. Wer danach wirklichen Hunger hat, darf sich natürlich etwas Bekömmliches gönnen. Geistig fit geht’s dann erneut ans Werk.
4. Trinken fördert Denken Sollen die Gedanken nur so fließen, empfiehlt sich eine Wasserflasche, die man während des Lernens immer neben sich haben sollte. Dabei hält regelmäßiges Trinken nicht nur die Denkleistung aufrecht, sondern schützt zudem vor Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Magenbeschwerden. Zusätzlich wird auch der Drang nach Essen reduziert, da es den Magen füllt.
5. Strukturelle Heißhungerprävention Sollte es dann doch einmal zu Heißhungerattacken kommen, kann man dem von vornherein entgegen wirken, indem man 1. Süßigkeiten vom Schreibtisch verbannt 2. Bestellkarten vom Pizzadienst und Schokoladenvorräte aus dem Haus befördert und durch Joghurt, Früchte, Vollkornbrot und Nüsse ersetzt. Beim nächsten Einkauf also ruhig mal eine Packung Studentenfutter mit einpacken, denn das ist die perfekte Nervennahrung in Stresszeiten, da es das Hirn mit neuer Energie versorgt und die geistige Leistungsfähigkeit steigert.
Auch hier gilt das Sprichwort: Probieren geht über Studieren. Ausgerüstet mit den besten Gesundheits- und Antistresstipps kann es dann gelassen ins nächste Semester gehen…


