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Ernährungstipps für den Studentenalltag

Obwohl eine ausgewogene Ernährung wichtig ist, um leistungsfähig zu sein, nehmen sich die wenigsten Zeit dafür. In all den Vorlesungen und Seminaren gilt es viel neuen Stoff aufzunehmen, und zu verarbeiten.

Hierzu muss der Körper gleichmäßig über den Tag verteilt mit Energie und wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Insbesondere Kohlenhydrate benötigt das Gehirn um effektiv arbeiten zu können. Es ist also von Vorteil regelmäßig und vollwertig zu essen, um ein Leistungstief zu verhindern.

  • Zum Frühstück empfiehlt sich belegtes Vollkornbrot mit Rohkost oder leckerem pflanzlichen Brotaufstrich. Auch Müsli (ohne Zucker!) ist für alle, die es vertragen, gut geeignet. Wer um die Uhrzeit noch nichts herunter bekommt, sollte wenigstens etwas Saft trinken und sein Frühstück später zu sich nehmen.
  • Zwischen den ersten Seminaren am Vormittag sollten Studenten dann etwas Obst, Rohkost oder ungesüßten Joghurt essen, denn diese Lebensmittel versorgen den Körper mit Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweiß.
  • Dann geht’s in die Mensa... Schon die Großmutter pflegte zu sagen: Ein voller Bauch studiert nicht gern!

    Die Menüs vieler Mensen sind zwar oft schwer und fetthaltig, doch alternativ gibt es auch Gemüse und vegetarische Gerichte sowie größere Salatangebote an denen man sich satt essen oder die man mit seinem Lieblingsschnitzel kombinieren kann. Lieber leicht und bekömmlich und trotzdem schmackhaft als schwer, fettig und viel zu süß. Denn sonst läuft die Verdauung auf Hochtouren, was viel Energie beansprucht, sodass man schnell erschöpft und müde wird. Durch zu fettige Speisen wird auch die Stressanfälligkeit erhöht, was sich besonders in den Prüfungsphasen schnell bemerkbar macht.

    Der Vorteil der Mensakost: Für Studenten mit einem gültigen Studentenausweis kostet ein gesundes Menü oft nur wenige Euro. Zudem kann man sich sein Menü meist individuell zusammenstellen.

Zusatzinfo:

Jährlich vergibt die Studentenzeitschrift das „Goldene Tablett“, eine Auszeichnung für die beste Mensa Deutschlands. Bewertet werden unter anderem die Freundlichkeit der Servicekräfte, die Vielfalt des Angebots oder die Atmosphäre der Örtlichkeit.

  • Bleibt keine Zeit für eine warme Mahlzeit, da die Vorlesungen zu dicht beieinander liegen, tut’s auch das gute alte Butterbrot. Wer’s etwas schmackhafter mag, wählt ein mit Käse belegtes Vollkornbrot, dazu noch ein paar Möhren, Gurkenscheiben oder Radieschen. Und wenn es ganz schnell gehen muss, hilft eine Hand voll Nüsse.
  • Nachmittags tappt man dann meistens in die Bounty- oder Snickers-Falle. Schon eine halbe Tafel Schokolade lässt den Blutzuckerspiegel rapide an- und wieder abfallen. Mr. Heißhunger lässt grüßen. Auf seiner Grußkarte steht: “Süßigkeiten sind Genussmittel und sollte es auch bleiben, da sie keine Mahlzeit ersetzen!“ Stattdessen eignen sich Obst, Vollkorn-Kekse, oder ein Vollkorn-Brot als leckerer, gesunder Snack und Fitmacher für zwischendurch. Frucht- + Müsliriegel (ungesüßt) oder eine Packung Trockenfrüchte sind ebenfalls bestens geeignet.
  • Auch das Trinken sollte man nicht vergessen. Denn Getränke helfen beim Denken und sind notwendig um über längere Zeit aufnahmefähig und konzentriert arbeiten zu können. Schon ein Flüssigkeitsdefizit von 2 % wirkt sich negativ auf die Konzentration aus, sodass die Leistungskurve langsam aber sicher absackt. Über den Tag verteilt sollten daher je nach Typ mindestens 1,5 Liter Wasser getrunken werden.

    Das ist nicht nur gesundheitsfördernd sondern beugt auch Hungerattacken vor. Wer hingegen zu wenig trinkt, den plagen früher oder später Kopfschmerzen und Müdigkeit. Oft entsteht das unschöne Kopfbrummen nämlich nicht durchs viele Lernen sondern durch Flüssigkeitsmangel.

Nimmt man sich einige der aufgeführten Tipps zu Herzen, kann man einen wertvollen Beitrag für seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit leisten. Neben all den Regeln gilt dennoch als oberstes Gebot: Man darf und sollte auch mal naschen und sich mit seiner Lieblingsschokolade oder Pizza so richtig belohnen. Denn versucht man krampfhaft alle Tipps zu befolgen, kann dies auch in Stress ausarten, sodass der Stress-Ess-Teufelskreis von neuem beginnt.

Also ruhig mal zwischendrin ein paar Schokobeeren vom Rand abpflücken und den gesunden Pfad damit zu einem gesunden Wohlfühlpfad machen.

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