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Altersvorsorge für Studenten

Auch wenn für viele Studenten das monatlich zur Verfügung stehende Budget trotz Bafög und Nebenjob knapp ist, sollte das Thema „Altersvorsorge“ auch in jungen Jahren schon eine Rolle spielen. Aufgrund des demografischen Wandels werden die Rentenzahlungen im Alter immer knapper, weswegen viele Studenten zusätzliche Sicherheit durch private Vorsorgemaßnahmen suchen. Schon mit kleinen Beiträgen können sich auch Studenten dank des Zinseszinseffekts ein finanzielles Polster für den Ruhestand schaffen.

Altersvorsorge für Studenten


Obwohl Studenten eigentlich nicht zum Kreise derer gehören, die staatliche Zuschüsse im Rahmen einer Riester-Rente erhalten können, gibt es Möglichkeiten, zu „riestern“. Wer neben dem Studium einen Minijob mit einem monatlichen Gehalt von maximal 400€ ausübt, muss 4% seiner Einkünfte abführen, um sich die staatliche Riesterförderung zu sichern. Nach Abschluss des Riester Vertrags können sich Studenten über einen staatlichen Zuschuss von 154€ pro Jahr freuen. Zudem gibt es einen Berufseinsteigerbonus, der sich auf 200€ beläuft. (Stand März 2010)

Für alle Studenten, die keiner rentenversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit nachgehen, könnte eine private Rentenversicherung in Fragen kommen. Wählt man eine Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung, wird monatlich ein bestimmter Betrag angespart. Sobald das Rentenalter erreicht ist, welches bei Vertragsabschluss festgesetzt wurde, kann der Betreffende zwischen einer einmaligen Kapitalleistung und einer lebenslangen Zahlung der monatlichen Rente wählen.

Eine weitere unter Studenten sehr beliebte Option der Altersvorsorge sind Investmentfonds. Dabei wird ein Fondssparplan aufgestellt, in den monatliche Einzahlungen erfolgen. Diese können, je nach finanzieller Lage, ausgesetzt oder durch Einmalzahlungen ersetzt werden, was sie sehr flexibel macht. Im Gegensatz zu vielen Lebens- und Rentenversicherungen sind für Fondsdepots keine Verwaltungskosten zu leisten. Zudem kann der Fondssparplan jederzeit beendet werden, ohne dass Kosten entstehen. Der erwirtschaftete Gewinn wird entweder am Jahresende ausgeschüttet oder neu angelegt. Der Einstieg ins Fondsgeschäft kann beispielsweise über eine Bank oder eine Fondsgesellschaft erfolgen.

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