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Partnerbörse Universität: Viele finden während dem Studium den Partner fürs Leben

Gleich und gleich gesellt sich gern. Das gilt auch häufig bei der Partnerwahl. Die Universität ist ein beliebter Ort für die Partnersuche. Besuchen beide Partner eine Hochschule, kennen und verstehen sie die studentischen Probleme und Sorgen des jeweils anderen.

Partnerbörse Universität: Viele finden während dem Studium den Partner fürs Leben

Viele junge Erwachsene gehen eine feste Beziehung mit einem Kommilitonen ein; so auch die ehemaligen Studenten der Medienpädagogik Susanne und Christoph aus Augsburg. Sie lernten sich vor mehr als vier Jahren im Seminar kennen. Er war Tutor und sie Seminarbesucherin. Wie es sich für Studenten der Medienwissenschaften gehört, fand die erste Kontaktaufnahme via ICQ statt. Susanne stellte zunächst eine Frage zum Seminar. Die Gesprächsthemen wurden aber schnell privater und dann dauerte es nicht lange, bis sich die beiden außerhalb der Uni verabredeten. Nach einigen ICQ-Gesprächen und realen Treffen waren Susanne und Christoph ein Paar. Heute arbeiten sie beide in München und schmieden Heiratspläne.

Hochschulabsolventin Susanne kann schnell die Vorteile einer Beziehung mit einem Studenten benennen: „Ich konnte mit Christoph über alles reden. Er kannte schließlich selbst die Probleme des Studentenalltags: Prüfungen, Referate, Unterredungen mit dem Prof. Und da wir dasselbe Fach studierten, unterstützten wir uns auch gegenseitig bei der Vorbereitung von Referaten und Hausarbeiten.“ Wie Susanne suchen viele Studenten einen Partner, der Verständnis für ihren Studienalltag und die damit verbundenen Probleme und Erfolgserlebnisse aufbringt. Viele wünschen sich zudem, mit dem Partner über Studieninhalte reden zu können. Der Bildungsstand ist also ein wichtiger Faktor bei der Wahl des Lebensgefährten. Potenzielle Partner, die ein niedrigeres Bildungsniveau aufweisen, kommen für viele Studenten bei der Partnerwahl erst gar nicht in Betracht.

Heute bilden sich mehr Studentenpärchen als noch vor 50 Jahren, da nahezu genauso viele Frauen wie Männer studieren. 2007/2008 lag der Frauenanteil der Studienanfänger bei 47,8 %; 1997/1998 waren es noch 4 % weniger. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Partner mit einem ähnlichen Bildungshintergrund kennen- und lieben lernen, ist heute höher. Zudem machen immer mehr junge Menschen Abitur und besuchen anschließend eine Hochschule, sodass die „Partnerauswahl“ größer ist.

Die Studienzeit ist ein Lebensabschnitt, währenddessen neben beruflichen Aspekten vor allem auch Liebe und Partnerschaft einen hohen Stellenwert haben. Der Student lernt viele verschiedene Menschen kennen. Aus manchen Bekanntschaften werden Freundschaften fürs Leben. Ob aus der Studienbekanntschaft der feste Partner wird, unterliegt zahlreichen Faktoren. Bei der Wahl des Partners ist es vielen Menschen wichtig, dass sie und den Partner möglichst viele Gemeinsamkeiten und Interessen verbinden. Aber sagt man nicht auch, dass Gegensätze sich anziehen?

Stefanie Riedl

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