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Wie einige Braunschweiger Studenten versuchen, dem Landwirt Arbeit abzunehmen...

In vielen Bereichen des Arbeitslebens haben bereits viele technischen Neuerungen Einzug erhalten, um den Menschen bei der Bewältigung seiner Arbeit zu unterstützen. Diese Entwicklung ist auch in der Landwirtschaft zu bemerken. Drei Studierende der Technischen Universität Braunschweig präsentieren auf der diesjährigen Hannover Messe ein selbst entwickeltes Fahrzeug, welches autonom durch Maisfelder fährt und dort sämtliche Aufgaben erledigt.

FREDT- Eine Initiative von Braunschweiger Studenten
FREDT- Eine Initiative von Braunschweiger Studenten

Die Studenteninitiative besteht zur Zeit aus fünf Mitgliedern und nennt sich „FREDT“, was für Field Robot Event Design Team steht. Mit ihrem entwickelten autonomen Fahrzeug treten sie bei dem jährlich stattfindenden Field Robot Event an, bei dem sich Teams aus der ganzen Welt anhand ihrer konstruierten Feldroboter messen. Das Fahrzeug muss mehrere Disziplinen erfüllen, die sich an landwirtschaftlichen Gesichtspunkten orientieren. So muss beispielsweise die Detektion und Bearbeitung von Unkraut realisiert werden.

Im vergangenen Jahr wurden Golfbälle in dem Testparcours verteilt, die von dem Fahrzeug gezählt werden sollten. Diese Aufgabe wurde von den verschiedenen Fahrzeugen unterschiedlich gut gemeistert. „Ein Fahrzeug zählte knapp 250 Bälle, obwohl es nur zwölf waren“, schmunzelt der Maschinenbau-Student Markus. „Unser hat 20 gezählt, das war schon ganz gut.“

Die Entwicklung des Feldroboters, mit dem das Team an dem diesjährigen Wettkampf teilnehmen wird, hat ca. drei bis vier Monate gedauert. „Da steckt schon eine Menge Arbeit drin“, sind sich die Jungs einig. „Aber wir können uns einen Teil des Geleisteten als Studienarbeit anrechnen lassen.“

Der Wettbewerb soll Studierenden einen Anreiz bieten, sich auch außerhalb des Studiums mit Tüfteleien rund um das Thema Technik zu beschäftigen. Das Projekt bietet die Möglichkeit, bisher theoretisch erlernte Wissen, in der Praxis umzusetzen. „FREDT“ sucht übrigens noch fleißige Studenten aller Fachrichtungen, die Lust haben, an dem Projekt mitzuarbeiten. Weitere Informationen findet ihr auf der Website von „FREDT“ .

Von Imke Philipp

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