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Ein Studium kostet, Geld, Nerven und vor allem Zeit

Um den ersten Punkt möglichst gering zu halten und damit einen starken Druck von Studenten zu nehmen, sollte man sich umfassend um eine Finanzplanung und Finanzierung des Studiums kümmern. Man sollte sich nichts vormachen, das Glück finanzstarker Eltern, einem Platz als Werkstudenten oder ähnlichem zu besitzen ist gering. Besonders Studenten aus unteren Bevölkerungsschichten haben zu meist das Problem sich mit den hohen Kosten und einem niedrigen Einkommen konfrontiert zu sehen. Eine Lösung dieser generell prekären Zeit kann man nicht geben, wohl aber Ideen sammeln um den beschriebenen Druck zu vermindern und somit das Studium wesentlich zu erleichtern und teilweise auch sich persönlich weiter zu entwickeln. Speziell der letzte Punkt kann wichtig werden, da Personaler auch auf die Nebenjobs schauen, nicht zuletzt kann dieser auch den Weg in ein Praktikum oder weit mehr ebnen.

Ein Studium kostet, Geld, Nerven und vor allem Zeit

Die prinzipielle Beliebtheit eines Studenten kennzeichnet sich eigentlich durch drei Punkte aus. Diese sollte man auch beachten um sich selbst seiner Arbeitskraft bewusst zu sein. Flexibilität, Versicherungsschutz und ein gewisses Verständnisniveau anspruchsvollerer Tätigkeiten. Der erste Punkt ist dabei der größte Vorteil des Studenten. Und genau an diesem sollte auch die Planung ansetzen. Allein ein Nebenjob reicht selten aus um den Richtwert der 400 Euro zu erreichen. Daher zahlt es sich aus bei mehr als nur einer Firma beschäftigt zu sein, zu mal diese eher kurzfristig nach Abruf den Studenten buchen.

Ein langfristiges Verhältnis ist die Ausnahme. In Abhängigkeit vom Einkommen könnte ein Konzept wie folgt aussehen. Die Hauptlast könnte von einem hoch frequentierten Nebenjob getragen werden. Im Bereich Promotion bietet es sich an sich bei einer Firma zu registrieren die direkt Aufträge annimmt und ihre Mitarbeiter an Firmen vermietet. Eine andere Alternative wäre die studentische Hilfskraft in der Hochschule. Um entstehende freie Kapazitäten zu nutzen könnte man sich bei der örtlichen Agentur für Arbeit registrieren. Im Normalfall findet sich dort eine Anlaufstelle für Firmen die einmalige Kräfte zum Aufbau suchen. Der Lohn wird von der jeweiligen Firma bestimmt. Ähnlich flexibel gestaltet sich eine Nachhilfe Tätigkeit. Entweder auf freier Basis oder bei einer örtlichen Organisation. Als Kontaktvermittler kommen entweder diese Organisationen, Schulen oder das schwarze Brett an der Hochschule in Frage.

Um ein späteres Zeitfenster zu füllen empfehlen sich Inventuren. Langfristiges nächtliches Arbeiten kann ich nicht empfehlen, der Tagesrhythmus kommt aus dem Takt und das Studium leidet schnell darunter. Ein weiterer prima Lückenfüller ist „Mysterieshopping“, bei dem man sich als Tester rekrutieren lassen kann und Firmen hin auf Service und Kundenfreundlichkeit testet. Ebenso bietet sich die Plasmaspende an bei der man zwar bis zu 150 Euro pro Monat hinzu verdienen kann, jedoch sind die medizinischen Belastungen umstritten. Neben dieser Möglichkeit bietet sich auch die Registrierung bei einer Komparsenagentur an, der Durchschnittsverdienst liegt bei 50 Euro pro Tag. Jedoch ist die Länge eines solchen Tages kaum abschätzbar. Liegt ein fotographisches Interesse vor, kann man die Fotos auf diversen Börsen hochladen und hoffen das Agenturen diese erwerben. Die Preise pro Bild starten bei einem Euro, was Anfangs vielleicht etwas wenig klingt wird schnell durch das massive Angebot von suchenden Firmen wieder aufgehoben. Eine weitere, jedoch hoch diskutable Möglichkeit bieten sogenannte Allfinanzdienstleister. Nach kurzer Einweisung in die gängigen Finanzprodukte kann man versuchen diese auf dem freien Markt anzubieten. Man muss darauf hinweisen das die wenigsten Anbieter einem eine Plattform oder Kontaktdaten bieten mit denen man arbeiten kann. Die letzte Möglichkeit ist die freie Mitarbeit in einer Firma, bspw. als Journalist oder ähnliches.

Neben dem Nebenverdienst ist eine solide Finanzverwaltung die sinnvollste Möglichkeit die Effektivität des Vermögens zu steigern. Als erstes bietet sich dabei Onlinebanking an um problemlos Überweisungen und andere Verrechnungen tätigen zu können. Ein Rat aus persönlicher Erfahrung. Das normale Sparkonto sollte nur als Verrechnungskonto genutzt werden. Als eine langfristige Spar- bzw. Verdienstmöglichkeit ist es kaum geeignet. Die Investition in Finanzmärkte ist zwar risikoreich, jedoch lassen sich leicht die Prozente des Sparkontos innerhalb eines Tages erreichen. Geduld und umsichtiges investieren ist dabei ein Grundprinzip. Man sollte sich ebenso nicht von kurzfristigen Schwankungen aus dem Konzept bringen lassen. Eine rasche Vermögenssteigerung setzt jedoch einerseits ein kostengünstiges Depotkonto mit niedrigen Ordergebühren und andererseits einen hohen Zeitaufwand für „Intradaytrading“ voraus. Selbst die langfristige Anlage in Fonds und Aktien bietet immer noch höhere Wachstumsraten als ein normales Sparkonto. Als eine weitere Möglichkeit bietet sich ein Haushaltsbuch zur Kostenkontrolle an. Dies setzt zwar eine hohe Disziplin voraus ist dabei jedoch sehr wirksam in der Nutzenkostenrelation. Ebenso erhält man dadurch einen guten Überblick über laufende Kosten und Einnahmen.

Die aktuelle Verdienstbegrenzung liegt bei 400 Euro. Diese werden jedoch nicht auf den Monat angerechnet, sondern belaufen sich auf ein Jahr. Somit ist man in der Lage auch kurzfristig etwas mehr zu verdienen als allein 400 Euro. Kommt man über diesen Betrag werden die Sozialabgaben fällig, diese staffeln sich relativ nach dem Überzug des Freibetrages. Aktuell ist ebenso in der Diskussion diesen Freibetrag zu erhöhen. Alles in allem kann man seinen bescheidenen Verdienst durch eine sinnvolle Finanzplanung und eine gewisse Findigkeit spürbar aufbessern.

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