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Wachstumspotential bei Inhouse Outsourcing

Adecco Outsourcing-Studie 2008 zeigt aktuelle Trends auf

Die allgemeine Bereitschaft zu Outsourcing-Projekten bei den deutschen Unternehmen wächst; ein großer Teil greift auf Outsourcing zurück. Oftmals sind nur spezielle Teilbereiche zur Auslagerung vorgesehen. „Bei der teilweisen Fremdvergabe einzelner Einheiten ist eine enge Verzahnung der Geschäftsabläufe von Auftraggeber und Dienstleister wichtig, um Reibungsverluste zu vermeiden.“, erläutert Thomas Nitzbon, Geschäftsleiter bei Adecco Outsourcing. „Inhouse Outsourcing bringt weitere Vorteile mit sich, da die Dienstleistungen vor Ort beim Kunden erfolgen.“ Die aktuelle Outsourcing-Studie 2008 des Personaldienstleisters Adecco verdeutlicht das Wachstumspotenzial dieses Bereichs.

Personalleiter und Entscheider in 500 repräsentativen Unternehmen mit einem Jahresumsatz ab zehn Millionen Euro wurden von TNS Infratest im Auftrag von Adecco für die aktuelle Studie befragt. Für rund zwei Drittel der Befragten steht die Kostenersparnis bei Outsourcing im Vordergrund. Nach der Gewichtung zwischen Preis und Qualität befragt, geben 60 Prozent der Qualität den Vorzug. Derzeit greifen 39 Prozent der deutschen Großunternehmen auf externe Dienstleister zurück, dicht gefolgt vom Mittelstand mit einem Anteil von 31 Prozent. Zunehmend fokussiert man sich auf das Kerngeschäft, wobei allerdings spontane und kurzfristige Outsourcing-Projekte nur vereinzelt vorkommen.

Es werden jedoch auch Nachteile ins Feld geführt, die immer wieder für Unsicherheiten sorgen. Ein Drittel der Unternehmen befürchtet die Abhängigkeit von Fremdanbietern. Den Verlust von Know-how sehen 21 Prozent als Nachteil. Und 18 Prozent vermuten, dass mit Outsourcing ein hoher logistischer Aufwand verbunden sei. „Werden Outsourcing-Projekte unter dem Dach des Auftraggebers durchgeführt, verlieren die befürchteten Nachteile den Schrecken.“, sagt Thomas Nitzbon. „In der IT-Branche beispielsweise hat Know-how einen sehr hohen Stellenwert, welches durch Inhouse Outsourcing im Betrieb bleibt. Logistische Probleme sind generell von vornherein ausgeschlossen. Änderungen in den Geschäftsvorfällen und Probleme können ‚auf dem kleinen Dienstweg’ zur Sprache kommen.“

Derzeit wird nur ein geringer Teil der Outsourcing-Aktivitäten über ein klassisches Inhouse Outsourcing abgewickelt. Und das, obwohl die grundsätzliche Bereitschaft dazu in fast allen Bereichen vorhanden ist. Bezogen auf alle Unternehmen in Deutschland liegt das Potenzial bereichsübergreifend bei sieben bis neun Prozent, wie die aktuelle Studie belegt.

„Mit Outsourcing ist man stets nur mit einem kompetenten Partner erfolgreich, egal ob Inhouse oder auch räumlich ausgelagert. Im Vorfeld gilt es die exakten Bedürfnisse und Erwartungen zu bestimmen, was eine fachkundige Beratung im Vorfeld bedingt.“, erläutert Thomas Nitzbon. „Unser großer Vorteil neben der 15jährigen Erfahrung ist Adeccos dichtes Filialnetz und dem Pool an qualifizierten Mitarbeitern.“

(Quelle: Pressemitteilung Adecco, 14.07.2008)

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