Jobs suchen und finden: Stellenmarkt · Stellenangebote Ingenieure · Stellenangebote IT · Arbeiten in England
Benutzerspezifische Werkzeuge
  • Anmelden
Navigation
 

Steigende Anzahl an Studenten und Absolventen im Physikstudium

Die gesamte Zahl der Physik-Studenten an den deutschen Universitäten nahm im Vergleich zum letzten Jahr um etwa 12 % zu. Jedoch blieb die Anzahl der Studienanfänger auf dem gleich hohen Niveau und die Abbrecherquote stagnierte bei circa 30 %. Es gibt zugleich mehr Absolventen. Die Konferenz der Fachbereiche Physik erhob diese Statistik und sie umfasst sowohl das Wintersemester 2007/2008 als auch das Sommersemester 2008. Im Sommersemester 2008 wurden in ganz Deutschland 28.461 Studenten gemeldet. Dagegen waren es im Jahr 2007 25.479 sowie im Jahr 2006 lag die Zahl bei 23.779.

Dabei zeigte sich die neueste Erhebung auch, wie die Bologna-Reform die Studienlandschaft veränderte. Die Studenten hatten früher die Wahl zwischen Lehramt und Diplom. Die Physikfachbereiche offerieren nun einen weiten Bereich an Bachelor- und Master-Studiengängen an. Manche dieser Studiengänge widmen sich nicht nur der Physik, sondern Physik ist lediglich ein Schwerpunkt des Studienplans.

In unterschiedlichen Studiengängen, die eine physikalische Prägung haben, gab es nach einer jüngsten Erhebung 7.739 Studienanfänger. Davon entschieden sich etwa 25 % für das Lehramtsstudium. Sofern man noch die Zugänge in den Master-Studiengängen dazu zählt, so steigt die gesamte Anzahl an Neueinschreibungen auf 8.138 Studienanfänger. Dagegen waren es im Vorjahr lediglich 8.059 Anfänger.

Studienanfänger mit einem Diplom-Studium werden nun langsam eine Minderheit. Schließlich kann man die Diplom-Studiengänge nur noch an ein paar Universitäten studieren. Selbst bei der Lehrerausbildung sieht man diese Entwicklung.Es schrieben sich etwa 28 % der Studienanfänger in den Lehramtsstudiengängen für einen Bachelor-Studiengang ein.

Aufgrund der Bologna-Reform gibt es sowohl neue Abschlüsse als auch Veränderungen in der Struktur des Studiums. Mittels der Abbrecherquote kann man die Maßnahmen auf den Erfolg des Studiums abschätzen. Jedoch gibt es für die neuen Studiengänge keine konkreten Zahlen. Von den Bachelor-Studenten in der Physik, welche nicht das Lehramtsziel verfolgen, geben innerhalb des ersten Jahres 28 % das Studium auf. Die Abbrecherquote erreichte bei den gewöhnlichen Lehramtsstudiengängen 38 % und bei den Lehramtsstudiengängen mit einem Bachelor-Abschluss sind es lediglich 13 %.

Es gibt folgende Möglichkeiten, um einen berufsqualifizierenden Abschluss im Bereich Physik zu bekommen: klassisches Lehramt, Bachelor, Diplom sowie Lehramt-Bachelor. Hier belaufen sich die Anzahl an Absolventen auf 2.883. Dies ist circa 34 % mehr als im Vorjahr. Der große Teil, d. h. 2.360 Absolventen, schlossen das Studium mit einem Diplom ab. Dies entspricht einer Zunahme von 28 %. Selbst in den restlichen Studiengängen wie Lehramt-Bachelor, Bachelor und klassisches Lehramt hat es mehr Abschlüsse gegeben. Die Absolventenzahlen liegen im Master-Studiengang auf einem recht niedrigem Level. Jedoch zeigt die Statistik, dass sich die Anzahl der Abschlüsse mit momentan 165 im Vergleich zum letzten Jahr verdoppelt hat.

Die hohe Zahl der Absolventen im Physikbereich bedeutet mehr Suchende nach einer passenden Stelle. Auf pro-physik.de, einer Findemaschine rund um den physikalischen Bereich, gibt es neben den hilfreichen Informationen auch Jobs zu vergeben. Zur Zeit werden z.B. neben den wissenschaftlichen Mitarbeitern und Doktoranden auch Ingenieur in Elektrotechnik und andere benötigt.

T5 Jobmessen