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Mehr Service durch Public Private Partnership

Die westliche Berliner City soll nach dem Willen des Senats weiter an Attraktivität gewinnen. Dafür wollen auch die Berliner Unternehmer einen Beitrag leisten. Deshalb hat die von der Privatwirtschaft getragene Initiative „Service in the City“ Vorschläge unterbreitet, zunächst der Budapester und der Nürnberger Straße in Charlottenburg mehr Glanz zu verleihen. Dabei arbeiten die Anlieger eng mit den Bezirksämtern und einem Architektenbüro zusammen. Das Projekt wurde heute von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit, Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer, Wirtschaftssenator Harald Wolf, IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder und dem Präsidenten des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin e.V. und Generaldirektor des Hotels InterContinental Berlin, Willy Weiland, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Vorgesehen sind Zonen zum Verweilen, mehr Straßengrün, farbige Elemente und eine einheitliche Beleuchtung in der Winterzeit. Um die öffentliche Hand für das Projekt zu begeistern, wollen sich Hoteliers im Rahmen von Public Private Partnership (PPP) an der Pflege und Instandhaltung von Gehölzen und Anlagen beteiligen.

Die Anlieger haben dazu freiwillig ein Netzwerk gebildet. Das soll Unternehmer anspornen, sich auch in anderen Straßen an ähnlichen Initiativen zu beteiligen. Von einem schöneren Straßenbild erhoffen sich die Akteure nicht nur ein höheres Wohlgefühl der Berliner und Touristen, sondern auch mehr Anziehungskraft für Kunden. Allerdings dürfen Projekte dieser Art kein Ersatz öffentlicher Gelder für grundlegend notwendige Baumaßnahmen und Investitionen im Straßenland sein.

Für die nachhaltige Umsetzung dieses PPP-Projektes und weiterer Projekte von „Service in the City“ ist ein Planungsbüro im Ludwig Erhard Haus der Berliner Wirtschaft vorgesehen. Dieses Büro soll von der Wirtschaft und der Verwaltung gemeinsam getragen werden.

Die Initiative „Service in the City“ wurde im Juni 2005 von der Wirtschaft und Verwaltung ins Leben gerufen. Anliegen war es, die verschiedenen Initiativen und Ideen unterschiedlichster Organisationen zu bündeln, um in Berlin mehr Service zu bieten und der Stadt ein sauberes Aussehen zu geben. Dazu wurden drei Arbeitsgruppen gegründet, die sich mit den Themen Sauberkeit, Gästeinformationen und Internationalität befassen.

(Quelle: Deutscher Hotel- und Gaststättenverband, 02.07.07)

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